Archiv Monat: September, 2014

ShellShock: Nächste große Sicherheitslücke nach Heartbleed

28 Sep
28. September 2014

In den IT-Medien schwirrt zur Zeit ein Begriff zu einer zuletzt aufgedeckten Sicherheitslücke: ShellShock. Kurz gesagt ist ShellShock eine Sicherheitslücke in der BASH (Bourne again shell), in der Code durch einen Befehl ausgeführt wird. Im schlimmsten Fall kann durch die Sicherheitslücke das System übernommen werden. In diesem Artikel werde ich die Hintergründe dieser Sicherheitslücke einmal beleuchten.

Was ist die Bash?
Bei der Bash handelt es sich um eine so genannte Shell. Eine Shell ist im Grunde der Inhalt des Terminals, das man oft zum Installieren oder Konfigurieren des Systems nutzt. Neben der Bash gibt es noch andere, z.B. ZSH oder KSH, um ein paar Namen zu nennen.

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Raspberry Pi: BitTorrent Sync Alternative Syncthing installieren

25 Sep
25. September 2014

Wer eine Daten-Cloud ohne zentralen Server aufbauen möchte, der wird schnell bei BitTorrent Sync landen, welches auch auf dem Raspberry Pi läuft. Jedoch stören sich einige Nutzer daran, dass BitTorrent Sync nicht Open Source ist und folglich den Code nicht auf Wasserdichte überprüft werden kann. Abhilfe möchte die BitTorrent Sync Alternative Syncthing schaffen. Das Projekt setzt auf Open Source, ein offenes Protokoll und offene Diskussionen mit der Community. Mit Windows, Mac OS X und Linux Clients (Mobile Apps in Entwicklung), einer webbasierten Benutzeroberfläche, wie auch einer gesicherten Datenübertragung mittels TLS Verschlüsselung mit perfect forward secrecy scheint die technische Basis solide zu sein. Wie man Syncthing auf dem Raspberry Pi als einen dauerhaft laufenden Node installiert, erkläre ich im Folgenden.

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Raspberry Pi: Starter-Kit für den optimalen Einstieg

18 Sep
18. September 2014

Der Raspberry Pi Minicomputer bietet unglaublich viele Möglichkeiten und es gibt für diese Platine derweil diverses Zubehör, dessen Fülle Anfänger zum Einstieg durchaus zum Kauf von Produkten verleiten kann, die nicht unbedingt sinnvoll sind oder notwendig wären. Ich bastle bereits seit über drei Jahren mit dem Raspberry Pi, habe in diesem Blog weit über 150 Artikel zu dem Wunderwerk geschrieben und in dieser Zeit auch zahlreiche Hardware ausprobiert, wobei ich mich hier immer darauf besinnt habe, nur benötigte Hardware dauerhaft zu verwenden. Im folgenden Artikel werde ich einige Hardware vorstellen, womit ich gute Erfahrungen gemacht habe und mit der sich ein Start-Kit für den optimalen Einstieg nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen lässt.

Welcher Raspberry Pi eignet sich für was?

Die erste Frage ist, welches der Raspberry Pi Modelle sich für den Einstieg eignet. Wir beschränken uns auf den Raspberry Pi Model B+ (erste Generation), den Raspberry Pi 2 Model B (zweite Generation) und den Raspberry Pi 3 Model B (dritte Generation). Andere Varianten wie die A-Modelle oder das Compute Module, die für speziellere Anwendungsfälle gedacht sind, lassen wir außer Acht. Das Model B war das klassische Modell unter den Raspberry Pis, wofür es zahlreiche Erweiterungen gibt. Dessen Nachfolger B+ ist die letzte Ausgabe der ersten Generation des Raspberry Pis und bietet Verbesserungen im Detail. Insbesondere die vier anstatt zwei USB-Anschlüsse und die noch geringere Leistungsaufnahme ist interessant. Seit Januar 2015 gibt es den Raspberry Pi 2 Model B. Im Vergleich zum Model B+ wurde der Arbeitsspeicher verdoppelt und der Prozessor ist deutlich leistungsstärker. Auf Grund dessen, dass sich das Layout der Platine kaum verändert hat, sind die meisten Gehäuse und Erweiterungen des B+ mit dem neueren Modell kompatibel. Im Februar 2016 wurde dieser wiederum von der dritten Generation und dem Raspberry Pi 3 Model B abgelöst, der eine weitere Leistungssteigerung, einen 64-Bit Prozessor, integriertes WLAN wie auch Bluetooth und Verbesserung im Detail bietet. Einen Artikel mit einem detaillierten Vergleich zum Raspberry Pi 2 Model B und Raspberry Pi 3 Model B findest du in meinem Blog.

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Der Grund, warum Webworker verschiedene Monitore brauchen.

13 Sep
13. September 2014

Beim täglichen Arbeiten am Rechner als Webworker entwickeln sich mit der Zeit einige Arbeitsmethoden, welche den Workflow und die Qualität der eigenen Arbeit verbessern, sodass man effektiver für Kunden arbeiten kann. So auch bei Jan und mir (David Haase; mit Werbe Werke biete ich meinen Kunden visuelles Design) – aber auch bei unseren gemeinsamen Webprojekten, wie z.B. Raspifeed. Einen solchen Kniff möchte ich euch heute näher bringen. Er dient zur Qualitätssicherung deines Designs und ist eigentlich leicht umsetzbar, wenn man nur davon weiß.

Erhöhe die Qualität deines Designs mit einem zweiten Bildschirm
Mit zwei Bildschirmen zu arbeiten vergrößert die Arbeitsfläche ungemein und erleichtert somit den Workflow für all jene, die in der digitalen Welt zu Hause sind und tagtäglich dort arbeiten – vor allem für die Kreativen, seien es Webentwickler, Screendesigner, Fotografen usw. Speziell für das Endprodukt bietet es einen weiteren entscheidenden Vorteil zwei verschiedene Monitore zu haben, denn Bildschirm ist nicht gleich Bildschirm. Sehen wir uns also erst einmal die verschiedenen Technologien an.

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Brackets Shell und node-webkit: Anwendung für Windows, Mac OS X und Linux in Websprachen

11 Sep
11. September 2014

Vergangene Woche stellte ich euch Breach, den Browser zum selbst Scripten, vor, der technologisch auf der Webapp Plattform ExoBrowser aufsetzt. Mit dieser Plattform kann man eigene Webapps für Windows, Mac OS X und Linux entwickeln. Da ich Netzkind diesen Ansatz interessant finde suchte ich weiter und fand weitere vielversprechende Projekte.

Brackets Shell
Der Webcode Editor Brackets von Adobe könnte inzwischen einigen ein Begriff sein. Neben der beiden Tatsachen, dass der von einem großen Unternehmen entwickelte Editor quelloffen und meiner Meinung nach inzwischen richtig nützlich ist, sollte man nicht außer Betracht lassen, dass diese Software in HTML, CSS und JavaScript geschrieben ist. Dabei setzt Adobe auf deren Eigenentwicklung Brackets Shell auf, dessen Quellcode inzwischen ebenfalls veröffentlicht wurde.

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Raspberry Pi: Effizienterer Browser Epiphany verfügbar

04 Sep
4. September 2014

Die Raspberry Pi Foundation kündigte im Dezember 2013 die Arbeit an einem schnellen Browser für deren Einplatinencomputer an. Dieser sollte auf dem 2002 gegründeten Browser Projekt Epiphany basieren, das seit 2009 auf WebKit mit dessen bekanntlich schneller JavaScript Engine V8 aufsetzt. Die Entwickler haben nun die erste Version von Epiphany für den Raspberry Pi veröffentlicht und bieten damit eine bessere Alternative zum bisherigen Raspbian Wheezy Standardbrowser Midori.

Der Epiphany Browser ist eine unter GNU GPL Lizenz veröffentlichte Software. Dabei verfolgen die Entwickler das Ziel eine einfache Benutzeroberfläche zu schaffen, die sich an den Human Interface Guidelines (HIG) des GNOME-Projektes orientiert. Diese Einfachheit sollte auch im Bezug auf die Performance für den Raspberry Pi von Vorteil sein. Seit 2012 wird Epiphany für die Benutzer häufig nur noch als Web bezeichnet.

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Raspberry Pi: XBMC zu Kodi umbenannt

03 Sep
3. September 2014

News, die nicht mehr ganz frisch sind, jedoch trotzdem noch Erwähnung finden sollten. Das beliebte Medien Center XBMC, das es unter anderem für den Raspberry Pi gibt, hat bzw. wird sich umbennen. Anfang August kündigte das XBMC-Team an, dass man die Software ab der künftigen Version 14.0 alias Helix, die vsl. am 19. Dezember 2014 erscheinen wird, Kodi Entertainment Center, kurz Kodi, nennen werde. Diese weitreichende Entscheidung hat mehrere Gründe, die das Team in einem Blogpost mitteilte.

Zum einen soll XBMC nicht mehr die Assoziation zur Xbox hervorrufen, die durch den 2002 eingeführte Namen Xbox Media Center, der später durch XBMC Media Center ersetzt wurde, bei vielen Nutzern zustande kommt. Außerdem sei laut der Entwickler die Software schon längst nicht mehr ein Media Center, sondern mehr ein Entertainment Center, das weitaus mehr Möglichkeiten biete. Zuletzt führt das Team rechtliche Gründe zum Schutz des Markennamens an.

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