Archiv Monat: April, 2015

Raspberry Pi 2: Windows 10 IoT Preview veröffentlicht

30 Apr
30. April 2015

Der Raspberry Pi 2 Model B wurde überraschend im Februar dieses Jahres veröffentlicht und mit diesem angekündigt, dass es eine Microsoft Windows 10 Version für den Einplatinencomputer geben wird. Gestern Abend veröffentlichte Microsoft in einer Keynote auf seiner Entwicklerkonferenz die ersten Builds von Windows 10, darunter auch die für den Raspberry Pi 2 angekündigte Version. Was die Absicht der für den Raspberry Pi 2 veröffentlichten Version ist, was sie kann und den aktuellen Entwicklungsstand zeige ich in diesem Artikel auf.

Offizieller Name und Absicht von Windows 10 für den Raspberry Pi 2

Die für den Raspberry Pi 2 veröffentlichte, angepasste Version des Betriebssystems von Microsoft hört auf den Namen „Windows 10 IoT Core Insider Preview“. Daraus wird deutlich, was Microsoft mit der Raspberry-Pi-Unterstützung bezwecken möchte: Der Einplatinencomputer soll mit dem Betriebssystem als Entwicklungsplattform für „Internet of Things“-Appliances genutzt werden. Folgerichtig kündigte Microsoft außerdem an, dass sie eine Partnerschaft mit der Arduino-Plattform eingegangen seien.

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Distrochooser: Auswahlhilfe für Linux Distributionen

29 Apr
29. April 2015

Der Einstieg in die Linux-Welt ist selten ein einfacher. Mit dem Raspberry Pi hat man zwar eine Hardware, die die ersten Schritte deutlich vereinfacht, aber wenn man auf einen vollwertigen Rechner Linux installieren möchte wird man feststellen, dass man, bevor praktisch mit Linux umgeht, eine Distribution wählen muss. Es gibt nämlich nicht das eine Linux Betriebssystem, wie es das bei Windows, Windows RT oder Mac OS X der Fall ist, dass zwar auch seine neuen Versionen kennt, dennoch ein und das selbe Betriebssystem ist, sondern viele verschiedene Linux Distributionen.

Eine Linux Distribution ist eine Sammlung von Programmen, die den Linux-Kernel als Kern des Betriebssystems beinhaltet. Dabei hat jede Distribution seine Vor- und Nachteile zu bieten. So gibt es Distributionen, die einfacher aufgebaut sind und durch grafische Oberflächen den Einstieg vereinfachen, jedoch gibt es auch solche für Linux Hardcore-User bei denen man ohne Erfahrung wirklich Hilflos davor sitzt.

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Raspberry Pi: Zeitzone ändern

25 Apr
25. April 2015

Auf dem Raspberry Pi, beispielsweise mit der Linux Distribution Raspbian, ist als Zeitzone meist die UK Zeit voreingestellt. Diese ist in unserem Längengrad natürlich nicht richtig, sodass die Zeitzone geändert werden sollte. In Raspbian findet sich diese Funktion auch in dem Tools raspi-config. Außerdem kann man ein Programm einrichten, das regelmäßig die aktuelle Zeit von Servern empfängt und damit sicherstellt, dass die Uhrzeit des Raspberry Pis sekundengenau richtig ist. Wie das Ändern der Zeitzone und das Einstellen der richtigen Uhrzeit auf dem Raspberry Pi funktioniert erkläre ich im Folgenden.

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Steve Jobs Präsentationstechniken: Refine and rehearse

22 Apr
22. April 2015

Wärend sich der erste der drei Akte Create a Story um den Inhalt kümmerte und der zweite Abschnitt Deliver the experience sich um die Art des Ausdrucks drehte, möchten wir uns im letzten Teil mit einem nicht unwesentlichen Bestandteil einer Präsentation beschäftigen: Der Körpersprache. Außerdem werden wir uns ansehen wie viel Aufwand hinter den Präsentationstechniken von Steve Jobs steckte und was das wichtigste bei einer Präsentation ist – Spaß zu haben.

Keynotes von Steve Jobs sahen aus, als seien diese für ihn Mühelos. Dahinter stecken jedoch diverse Stunden Arbeit. Er überarbeitete und übte seine Präsentationen bereits Wochen bevor die Keynotes stattfanden. Dabei investierte er enorm viel Zeit. Für die Demo der Ankündigung von iMove, die fünf Minuten dauerte, wurden gesamt rund 100 Stunden investiert. Allgemein kann man sagen, dass man in einer Materie nach rund 10.000 Stunden ein Meister sei. 10.000 Stunden, das sind zehn Jahre lang drei Stunden pro Tag.

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Raspberry Pi: Raspbmc wird zu OSMC

20 Apr
20. April 2015

Die beliebte Mediencenter Distribution Raspbmc ist seit Anfang des Monats endgültig unter dem neuen Gewand namens OSMC aufzufinden. Nach der Namensänderung des Basisprojektes XBMC zu Kodi Ende vergangenen Jahres ist dies die zweite größere Veränderung für Mediencenter Distributionen auf dem Raspberry Pi.

Veränderung und Nutzen

Das neue Projekt OSMC (Open Source Media Center) bringt einige Veränderung für das ehemalige Raspbmc Projekt mit sich, die sich sowohl bereits heute zeigen, aber auf künftig Auswirkung auf die Entwicklung haben sollen:

  • Unter dem neuen Namen OSMC hat sich das Raspbmc Team mit den Entwicklern von Crystalbuntu, das auf dem Apple TV 1 läuft, zusammengeschlossen.
  • Es gibt für den Raspberry Pi 1 und den Raspberry Pi 2 jeweils verschieden abgestimmte Distributionen.
  • Die Entwicklung befindet sich wieder in der Alpha Version und Migrationen sind in Arbeit.
  • Die Distribution läuft neben dem Raspberry Pi auch auf Vero (eigenes Produkt der Entwickler), dem Apple TV und i.MX 6. Weitere Geräte sollen zukünftig unterstützt werden.
  • Die Software verfügt über eine überarbeitete Oberfläche

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Raspberry Pi: Funksteckdosen einrichten

18 Apr
18. April 2015

Dem Thema Hausautomation kann man sich mit dem Raspberry Pi im Kleinen recht einfach nähern. So kann man mittels eines 433 MHz Funk-Sendemoduls Funksteckdosen intelligent steuern. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit Steckdosen per Webinterface auf dem Rechner, am Smartphone oder gar aus der Ferne zu steuern, sondern auch abhängig von Zeit und anderen Faktoren zu entscheiden ob die Steckdose aktiviert oder deaktiviert werden soll. Im Folgenden erkläre ich wie man mit Hilfe eines 433 MHz Funk-Sendemoduls Funksteckdosen auf dem Raspberry Pi einrichtet, per Webinterface steuern kann und intelligente Schaltungen anlegt.

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Besseres Netz durch National Roaming von o2 und E-Plus?

17 Apr
17. April 2015

Im Oktober vergangenen Jahres schloss rechtlich die Telefónica Deutschland (o2) die Übernahme von E-Plus ab. Damit waren die Bahnen frei die beiden Unternehmen zusammenzulegen. Neben strukturellen Änderungen stand auch die Zusammenlegung der Mobilfunknetze auf der Agenda, was nun in Form eines national Roamings geschehen wird. Was das bedeutet und ob es damit womöglich ein drittes richtig gutes Netz neben dem der Telekom (D1) und Vodafone (D2) geben wird, möchte ich im Folgenden einmal betrachten.

Vorgehensweise der Zusammenlegung

Die Telefónica Deutschland hat in Tests der vergangenen Monate das sogenannte national Roaming in Altenkirchen und Augsburg ausprobiert. Praktisch bedeutet das, dass die beiden Netze o2 und E-Plus vorerst einzeln erhalten bleiben, jedoch die Kunden beide Netze nutzen können. Der Wechsel zwischen den Netzen funktioniert automatisch, ist für den Mobilfunknutzer jedoch erkenntlich. Der Name des Netzes, bspw. „o2-de“ bzw. „E-Plus“, wird um ein Plus ergänzt. Ältere o2 Kunden könnten diese Vorgehensweise noch kennen, denn von 1999 bis 2009 konnten deren Kunden in Gegenden ohne eigenes Netz das T-Mobile-Netz mit benutzen.

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Steve Jobs Präsentationstechniken: Deliver the experience

15 Apr
15. April 2015

Die Story steht, wie in dem zweiten Teil der Artikelserie beschrieben wurde. Doch es war nicht nur der Inhalt, der die Präsentationstechniken von Steve Jobs ausmachte. Viel mehr ist die Frage wie er seine Botschaft erzählte. Dabei kamen einige Stilmittel zu Einsatz, welche die Art des persönlichen Ausdrucks beeinflussen und teils Ausdruck einer Gesamtphilosophie von Jobs waren. Mit diesen Mitteln möchten wir uns im zweiten Akt der Planung, Deliver the experience, beschäftigen.

Simplification

Die Slides einer Präsentation von Steve Jobs waren, genauso wie die Produkte von Apple, möglichst einfach. Folien waren stets auf das Wesentliche beschränkt, sodass Aufzählungspunkte, die für die meisten Gehirne eine schlecht zu verarbeitende Art von Information darstellt, keinen Platz hatten. Außerdem verwendete Jobs lieber ein großes Bild mit etwas Text anstatt nur Text, da Schriftbilder vom Gehirn als viele kleine Bilder aufgenommen werden, jedoch wenige große Bilder besser verarbeitet werden können. Dies wurde auch durch viel Freiraum auf den Folien unterstützt, die zugleich Vertrauen, Qualität und Klarheit vermittelten. Damit wurde der Fokus auf den Referenten, anstatt auf die Slides gelegt.

„Simplicity is the ultimate sophistication.“ — Leonardo da Vinci

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It’s my Birthday: 20 Jahre auf dieser Welt

11 Apr
11. April 2015

Heute werde ich 20 Jahre alt. Oder wie ich momentan gerne sage: zwei Dekaden – das klingt in meinen Ohren irgendwie jünger, denn das ist schon eine menge Zeit. Vielleicht ist ein viertel des Lebens jetzt schon rum. Wenn man das ins Verhältnis setzt, dann ist das schon eine ganze Ecke.

Ich dachte mir, wie bei meinem 18. Geburtstag, was ich zu diesem besonderen Geburtstag machen sollte. Damals war es, dass ich mit ein paar guten Freunden über TeamSpeak mal etwas ausführlicher über die vergangenen Jahre gequatscht habe, da sich schulisch unsere Wege damals trennten. Nicht gerade aufregend. Und diesmal… feiern? Ne, das ist nicht mein Stil. Viel mehr dachte ich mir in 20 Jahren, über 7.300 Tagen oder auch über 175.000 Stunden auf dieser Welt ist doch ganz schön was geschehen. Erlebnisse, die im Laufe der Jahre in den Erinnerungen verblassen, nur noch in Teilstücken im Gedächtnis bleiben und schließlich nur noch durch Erzählungen mal wieder in die vorderen Regionen des Kopfes wandern. Das sind aber alles Erlebnisse, die einen Menschen prägen.

Mein bisheriges Leben beinhaltete in dessen 20 Jahren nicht nur schöne Zeiten, sondern definitiv auch Tiefpunkte. Tiefpunkte, über die man selten redet. Der Geek oder vielleicht auch Nerd, der ich heute bin, hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Teils aus den nicht so schönen Zeiten. Aus Zeiten, über die man meinen mag, nicht so gerne reden zu wollen. Schon gar nicht öffentlich. Ich mache es trotzdem, denn diese Zeiten haben mich erst zu dem gemacht wer und was ich heute bin. Und der ich gerne bin.

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Steve Jobs Präsentationstechniken: Create a story

08 Apr
8. April 2015

Der erste Schritt einer guten Präsentation ist der Inhalt. Bei diesem Teil geht es jedoch nicht immer um das offensichtliche, sondern den Kern der Aussage zu vermitteln. Dazu sollte man eine Story, einen Plot, eine Geschichte schreiben, die man erzählen möchte. Wer die Einleitung zu dieser Artikelserie noch nicht kennt, sollte zunächst diese lesen.

Um Menschen von seiner Vision zu überzeugen, wie Steve Job, benötigt man Leidenschaft dafür was man erschafft. Arbeit ist ein großer Teil unseres Lebens. Der Weg zur Zufriedenheit ist es etwas zu arbeiten bei dem man persönlich sagt etwas Großartiges zu schaffen, sodass man Energie, Enthusiasmus und Charisma versprühen kann.

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