Archiv Monat: Mai, 2015

IMHO: Superlative, Toplisten, SEO und WDF*IDF im Journalismus

30 Mai
30. Mai 2015

Worte verleihen unseren Gedanken und Erfahrungen Ausdruck. Sie können die Welt ein Stück erklären und uns Dinge des Lebens näher bringen. So würde ich den Hauptzweck des Journalismus definieren – in welcher Form auch immer. Seit der Erfindung des Buchdrucks haben geschriebene Worte in unserer Gesellschaft ganz andere Möglichkeiten bekommen und so entwickelten sich unter anderem Tageszeitungen, die tausende Menschen jeden Tag konsumieren.

Im 21. Jahrhundert hat die Print-Presse mit sinkenden Auflagenzahlen und somit abwandernden Lesern zu kämpfen. Sie wandern in das Internet, in dem sich viele Informationen viel schneller als in Druckerzeugnissen beziehen lassen. Und das größtenteils scheinbar kostenlos. Diese Kostenlos-Kultur im Netz hat jedoch zur Folge, dass sich Menschen die im Internet schreiben, unabhängig davon ob diese sich als Journalisten bezeichnen oder nicht, darüber Gedanken machen müssen wie sie ihre Arbeit, hauptsächlich über Werbung auf ihrer Webseite, finanzieren können. Das wiederum hat Auswirkungen darauf wie Texte heutzutage geschrieben werden, denn wichtig ist nicht mehr wie oft eine Zeitung als Ganzes verkauft wird und damit wertvolle Inhalte auf der Innenseite des Druckerzeugnisses vermittelt, sondern wie oft auf den einzelnen Artikel geklickt wird.

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Warum ich über den Raspberry Pi so schreibe, wie ich schreibe.

27 Mai
27. Mai 2015

In diesem Blog schreibe ich nun bereits über zweieinhalb Jahre über den Raspberry Pi und inzwischen haben sich zu diesem Thema mehr als 140 Artikel angesammelt. Dem Feedback einiger Leser zu urteilen bin ich für sie im Laufe der Zeit die Anlaufstelle Nummer eins geworden, wenn es darum geht Probleme rund um den Einplatinencomputer zu lösen. Das zaubert immer wieder ein Lächeln auf mein Gesicht.

Angefangen hat das Schreiben der Raspberry Pi Artikel mit einer Aha-Erfahrung, dass Leute auf meinen Blog kamen und diese Artikel wirklich gelesen haben. Dies entwickelte sich zu einer persönlichen Lernkurve zur Thematik Linux und ist inzwischen Leidenschaft wie auch ein kleiner Job zugleich geworden. Heute möchte ich euch einmal näher bringen warum ich Artikel über den Raspberry Pi so schreibe, wie ich sie schreibe. Dazu blicken wir auf meine Jugend zurück und auf einen Jan, dessen Englisch nur in Ansätzen vorhanden war.

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Raspberry Pi: Netzwerk- und IP-Konfiguration einrichten

16 Mai
16. Mai 2015

Zur Grundkonfiguration jedes Systems gehört auch die Netzwerkkonfiguration. Für Anfänger ist es oft schwer, sich bei Begriffen wie IP-Adresse, DHCP, Subnetz etc. zurechtzufinden. Um dir die Konfiguration des Raspberry Pis im Netzwerk zu erleichtern, fasst dieser Artikel einige Situationen zusammen und bietet dir einfache Tutorials, um deinen Raspberry Pi für dein Netzwerk zu konfigurieren.

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Raspberry Pi: WLAN einrichten

14 Mai
14. Mai 2015

Den Raspberry Pi kann man neben Ethernet per WLAN mit dem Netzwerk und folglich dem Internet verbinden. Dazu muss man einen WLAN-Adapter (auch WiFi Stick/Dongle genannt) per USB an dem Einplatinencomputer anstecken und die Verbindung zum Router einrichten. Zu beachten ist, dass bei manchen USB WLAN-Sticks zusätzliche Treiber benötigt werden und daraus resultierend das Einrichten erschwert wird. Im Folgenden werde ich erklären wie man eine WLAN-Verbindung mit Hilfe eines Edimax WiFi Sticks, der keine zusätzlichen Treiber benötigt, auf dem Raspberry Pi einrichtet.

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Raspberry Pi: Wake on LAN (WoL) einrichten

09 Mai
9. Mai 2015

Der energiesparsame Raspberry Pi ist ein guter Rechner um im 24/7-Betrieb kleine Aufgaben zu erledigen. Dennoch scheint bei manchen Nutzern der Wunsch zu bestehen für ihn Wake on LAN (WoL) einzurichten und ihn somit aus der Ferne hochfahren zu können. Ich habe mich mit dieser Thematik beschäftigt und vorab sei gesagt, dass Wake on LAN bei dem Raspberry Pi nicht möglich ist. Dennoch möchte ich erläutern aus welchen technischen Zusammenhängen dies der Fall ist.

Mit dem Tool ethtools ist es möglich die Funktionalität der installierten Netzwerkkarten zu überprüfen. Im Falle des Raspberry Pis haben wir den darauf angebrachten Ethernet, der theoretisch für Wake on LAN verwendet werden könnte.

Das kleine d (disabled) bedeutet, dass die Funktion softwareseitig ausgeschaltet ist. Die Angabe pumbag sind verschiedene Parameter, welche die Netzwerkkarte unterstützt. Man könnte die Funktionalität also aktivieren, würde jedoch bei einem Test bemerken, dass WoL trotzdem nicht funktioniert.

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Raspberry Pi: TeamViewer ähnlicher Fernzugriff einrichten

06 Mai
6. Mai 2015

Die Fernzugriff Software TeamViewer wurde in den vergangenen Jahren zu dem Tool, wenn es um einfache Fernwartung und Online-Meetings geht. Einfach installiert oder für einen gewarteten Rechner sogar nur heruntergeladen und los gehts. Zum Fernsteuern des Raspberry Pis wäre TeamViewer folglich äußerst praktisch. So könnte man ihn sowohl bequem ohne Bildschirm, der per HDMI oder FBAS angeschlossen sein müsste, mit einer grafischen Oberfläche verwenden oder vom Büro aus auf diesen zugreifen.

TeamViewer ist eine proprietäre Software. Das bedeutet, dass der Quellcode der Anwendung nicht öffentlich zugänglich ist und man folglich darauf angewiesen ist, dass der Hersteller eine fertige Version der Software freigibt, die auf dem gewünschten Gerät verwendet werden kann. Dabei spielt die Prozessor-Architektur eine entscheidende Rolle. Der Raspberry Pi verfügt über einen ARM-Prozessor, für den die TeamViewer GmbH keine Version ihrer Desktop Anwendung bereitstellt. Jedoch gibt es Alternativen, die den Fernzugriff auf den Raspberry Pi ermöglichen.

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Raspberry Pi: Netflix Stream ansehen

02 Mai
2. Mai 2015

In den letzten Jahren findet langsam ein Umbruch in der Konsumgewohnheit von Videoinhalten statt. Weg von linearem Fernsehen hin zu Video-on-Demand Diensten. Spätestens seit Netflix im deutschsprachigen Raum verfügbar ist, sind legale/bezahlte Streaming Angebote auch in unseren Landen wesentlich beliebter geworden. Viele verwenden ihren Raspberry Pi gerne als Media Center mit OSMC/Raspbmc, OpenELEC oder auch RasPlex. Dabei erreichte mich gelegentlich die Frage ob es möglich sei einen Netflix Stream auf dem Raspberry Pi anzusehen, dessen aktuelle Möglichkeiten ich im Folgenden erläutern möchte.

Netflix Stream: Allgemein auf Linux

Als Netflix im September 2014 in Deutschland startete mussten Linux Benutzer feststellen, dass sie mit ihrem Betriebssystem das Video-on-Demand Angebot nicht nutzen konnten. Hintergrund ist, dass Netflix für den Kopierschutz der Streams auf Microsoft Silverlight DRM setzt. Den benötigten Client gibt es nur für Windows und Mac OS X. Für die Mobile-Plattformen iOS und Android wurden eigene Apps von Netflix bereitgestellt. Einzig Linux Distributionen blieben außen vor.

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