Archiv Kategorie: Datenschutz

Warum Google fast unser ganzes Surfverhalten kennt!

20 Nov
20. November 2014

Google. Für Viele ist das der Inbegriff von Suchmaschinen im Internet, doch Google ist inzwischen deutlich mehr als nur eine Suchmaschine. Google ist ein Unternehmen, das mit kostenlosen Produkten und einem dahinter stehenden Werbenetzwerk jedes Jahr Milliarden umsetzt. Damit das so gut funktioniert muss der Internetriese möglichst viel über seine Benutzer wissen, da es einen wesentlichen Wert hat, Werbung Zielgerichtet zu platzieren. Wie Google fast unser ganzes Surfverhalten verfolgen kann und damit weiß, was uns interessiert möchte ich euch im Folgenden aufzeigen.

Vorab sei gesagt, dass dies kein Bashing gegen Google sein soll. Viel mehr denke ich, dass hier diverse Leute mitlesen, die ein technisches Verständnis haben, wie eben auch ich, wenn doch einmal der Zusammenhang aufgezeigt wird, der im Alltag häufig fehlt, verdeutlicht dies erst wie viel Unternehmen wie Google über unser Online- aber auch Offline-Verhalten wissen. Trotzdem ich behaupte, diese Datenmacht inzwischen verstanden zu haben, bin ich weiterhin ein Nutzer der Google Dienste, allen voran GMail, welches wohl eine der am meisten kritisierbaren Vorgehensweisen beinhaltet.

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Was bedeutet die Abschaffung der Telekom Internet-Flatrates?

27 Apr
27. April 2013

Die Telekom kündigte Anfang dieser Woche an, ab dem 02. Mai 2013 im Privatkunden-DSL-Sektor die Flatrate abschaffen und stattdessen Volumina-Tarife einzuführen, was sowohl in der Technik-Szene, den Medien, also auch in der Politik auf harsche Kritik stieß. Im Folgenden Artikel werde ich erklären, welche Folgen diese Umstellung für den Endverbraucher hat, wieso die angewendete Art von Drosselung eine Gefahr für das Internet darstellt, wie sich vermutlich die Kosten für den Internet-Provider zusammensetzten, wieso die Telekom die Drosselung heute in den Verträgen festschreiben, aber erst 2016 umgesetzt werden soll, was die Hintergründe der Entscheidung sein könnten und was man dagegen unternehmen kann.

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Ist INDECT die Umsetzung von 1984?

29 Jul
29. Juli 2012

Wir schreiben das Jahr 1984. Gelebt wird nur noch bedingt, da dies in einem totalitären Überwachungsstaat, wie dem unseren, kaum mehr möglich ist. Ein Treffen mit mehr als einem Freund ist nur noch in geschlossenen Räumen möglich, da an jeder Ecke Kameras installiert sind und in der Luft, fast unsichtbar und geräuschlos, Drohnen über die Straßen unserer Städte fliegen. Bevor man aus der Tür hinausgeht, sollte man den Autoschlüssel bereits richtig in der Hand halten, damit man nicht zu lange vor seinem Auto steht und als potenzielle Bedrohung eingestuft wird. Jedoch sollte man den Schlüssel während dem Gang zum Auto keinesfalls mit dem Metall nach vorne gerichtet halten, denn dann ist man eine Gefahr für Passanten, die man mit dem spitzen Ende des Schlüssels verletzen und damit eine Panik auslösen könnte.

So oder so ähnlich könnte das Gedankengut von George Orwells Buch „1984“ gepaart mit den Möglichkeiten, die in dem EU-Forschungsprojekt INDECT erforscht werden, aussehen. 1984 ist ja bekanntlich bereits vorbei, doch INDECT klopft bereits an unsere Haustüren.

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Sicherer in Facebook mit Secure.me?

18 Feb
18. Februar 2012

Endlich mal wieder bloggen. An den letzten Eintrag, der nicht mit dem Vokabeltrainer zu tun hatte, kann ich mich spontan gar nicht mehr erinnern. Jedoch habe ich in den letzten Wochen nebenbei die Möglichkeit gehabt, Secure.me in der geschlossenen Beta-Phase zu testen. Bei diesem Dienst handelt es sich um ein Tool, welches das eigene Facebook Profil – oder das eines Kindes – überwacht und auf mögliche Bedrohungen hinweist. Made in Germany.

Nach der Eingabe des Beta-Invite-Codes geht es schnell. Secure.me frägt, ob man sein eigenes oder das Profil seines Kind überwachen möchte. Direkt draufhin möchte das System Rechte an dem Facebook Account, in welches man sich eingeloggt hat. Hierbei werden recht viele Informationen abgegriffen, was jedoch zur Analyse des Profils von Nöten ist. Das Einzige, was man aus meiner Sicht in Zukunft weglassen könne, ist der Punkt „Auf Facebook in meinem Namen posten“, denn schließlich sollen ja Daten analysiert und nicht generiert werden…

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Wann bekomme ich meine Identität, Facebook?

23 Dez
23. Dezember 2011

Könnt ihr euch noch an meinem Beitrag Facebook: Ich will meine Daten haben! erinnern? Ich habe die Prozedur zur Aushändigung der von Facebook über mich gesammelten Daten gemacht. Ich schrieb damals „Wenn die Daten per Post eingetroffen sind werde ich weiter berichten“. Dies ist leider bis heute nicht der Fall, trotzdem möchte ich den Verlauf der Geschichte fortführen.

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Facebook Chronik. Ein gespaltenes Gefühl.

20 Dez
20. Dezember 2011

Seit ein paar Tagen ist die Facebook Chronik offiziell auch in Deutschland gelandet. Da sie so oder so in den nächsten Wochen für alle Benutzer kommen wird, habe ich sie mir bereits letztes Wochenende zugelegt. Viele Leute finden sie nicht gut. Und dem muss ich zumindest im Bezug auf den Inhalt des neuen Profiles alias Chronik zustimmen. Listen wir doch einmal auf, was aus meiner Sicht für, und was gegen die Chronik spricht:

Pro

  1. Schöneres Layout, welches durch Nutzer (die entsprechende technische Möglichkeiten/Wissen haben, Stichwort: Fotografie) individueller gestaltet werden kann
  2. Nach etwas Gewöhnung intuitivere Oberfläche

Kontra

  1. Posts, Likes und Co. sind für alle Freunde unbegrenzt rückverfolgbar
  2. Standardmäßig wird für Freunde und Freundesfreunde eine Karte mit den eigenen Aufenthaltsorten angezeigt
  3. Noch mehr verschachtelte Menus (einige sogar nur als Hover Effekt) bei Bearbeiten des Profils
  4. Die Privatsphäre Einstellungen wurden meines Empfindens nach mal wieder schwerer zugänglich gemacht
  5. Im sogenannten „Aktivitätsprofil“ können Freunde nun noch genauer zurückverfolgen, wann man beispielsweise Freundschaften angenommen hat
  6. Die Funktionen enthalten noch einige „Schönheitsfehler“, welche sie teilweise erst nach etwas Übung bedienbar machen

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Unser Trojaner ist unsicher. Machen wir ‘nen neuen?

13 Okt
13. Oktober 2011

Als ich heute durch unser Web stöberte fielen mir immer wieder bis dato nicht bekannte Informationen zum Staatstrojaner ins Auge. Darunter auch die Analyse des Trojaners durch den Chaos Computer Club vom 08. Oktober 2011. In dieser wird geschrieben:

„Wir sind hocherfreut, daß sich für die moralisch fragwürdige Tätigkeit der Programmierung der Computerwanze keine fähiger Experte gewinnen ließ und die Aufgabe am Ende bei studentischen Hilfskräften mit noch nicht entwickeltem festen Moralfundament hängenblieb.

Auf der anderen Seite sind wir erschüttert, daß ein solches System bei der Qualitätssicherung auch nur durch das Sekretariat kommen konnte. Anfängerfehler dieser Größenordnung hätten im Vorfeld unterbunden werden müssen, zumal bereits bei der Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht anläßlich des Beschwerdeverfahrens gegen die Online-Durchsuchung von Regierungsseite immer wieder versichert wurde, daß besonders hohe Qualitätssicherungsansprü-
che gestellt würden. Man sprach gar davon, daß die Spionagesoftware individualisiert an den Zielrechner angepaßt würde. Diese hehren Ziele sind offenbar Sparmaßnahmen bei den Behörden zum Opfer gefallen.“

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Staats- oder Landestrojaner

12 Okt
12. Oktober 2011

Eins der Top-Themen der letzten Tage – auch in den weltlichen Nachrichten – war und ist der sogenannte Staatstrojaner, der sich nunmehr als Landestrojaner entpuppt. Über ein Trojaner zum Abhören der Bevölkerung wurde bereits vor ein paar Jahren in den Medien heiß diskutiert. Zu dieser Zeit scheint nur die Idee dagewesen zu sein. Die Umsetzung erfolgte wahrscheinlich 2008/2009, da der CCC (Chaos Computer Club) einen Einsatz auf das Jahr 2009 datieren kann. Was dieser Staatstrojaner machten kann, wird für die nicht-informatischen Menschen in einem dreieinhalb Minuten langen Video meines Erachten nach gut dargestellt.

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Facebook: Ich will meine Daten haben!

01 Okt
1. Oktober 2011

Gestern 5.-6. Schulstunde. Im Wirtschaftsunterricht kam ein Lehrer rein und wollte den Unterricht für einen Schulfilm filmen. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich nicht gefilmt werden möchte – was erst nach etwas Diskussion akzeptiert wurde. Später fragte mich mein Lehrer, wieso ich nicht gefilmt werden wolle. Ich erläuterte ihm meine Ansichten und brachte auch einen derzeit in den Medien recht “bekannten” Namen ins Gespräch. Max Schrems.

Max Schrems wollte von Facebook wissen, was diese über seine Person gespeichert haben. Zusammen mit ein paar Kommilitonen schaffte er es, von Facebook seine Daten zu erhalten. Ganze 1.200 DIN-A4 Seiten. Nein, eher gesagt nur eine Teil der Daten, die Facebook über ihn hat / haben muss. Daraufhin zeigte er Facebook in Irland – dem europäischen Sitz des sozialen Netzwerkes – 22-mal an.

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Vorratsdatenspeicherung: Wir speichern das

14 Sep
14. September 2011

Die Vorratsdatenspeicherung. Ein längeres Wort, über das schon lange gestritten wird. Ob und wie weit das unbegründete Aufzeichnen von Datenverbindungen nun legitim ist – oder auch nicht- , ist rein rechtlich noch nicht ganz ausgestanden. Aus dem Umfeld des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kommt nun die Petition “Strafprozessordnung – Verbot der Vorratsdatenspeicherung” (nicht mehr verfügbar), welche das Ziel hat, die verdachtslose Vorratsdatenspeicherung als nicht zulässig einzustufen. Aufmerksam wurde ich auf diese Petition durch den Blog_ Netzpolitik.org, in dem ihr auch weitere Informationen zu der Petition findet.

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