Archiv Kategorie: Debian GNU/Linux

Let’s Encrypt: Kostenloses SSL/TLS Zertifikat erstellen

20 Dez
20. Dezember 2015

Let’s Encrypt ist eine Zertifizierungsstelle, die kostenlose X.509-Zertifikate für Transport Layer Security (TLS; umgangssprachlich SSL) anbietet. TLS ist eine gängige Methode im Internet Datenübertragungen abzusichern. Der Prozess der Erstellung, Validierung, Signierung, Einrichtung und Erneuerung von Zertifikaten wurde dabei, entgegen vieler anderer kommerzieller Zertifizierungsstellen, automatisiert. Let’s Encrypt ist eine Initiative von der gemeinnützigen Internet Security Research Group (ISRG) mit den Hauptsponsoren Electronic Frontier Foundation (EFF), die Mozilla Foundation, Akamai und Cisco Systems. Ziel des Projekts ist es verschlüsselte Verbindungen im Internet breit zu etablieren. Um ein X.509-Zertifikat zu erhalten, konnte man bislang eines selbst signieren, was Nachteile mit sich brachte, erhielt dieses mit vielen Restriktionen kostenlos bei StarCom oder musste sich ein solches für eine teils nicht unerhebliche Jahresgebühr bei einer Zertifizierungsstelle wie Thawte, RapidSSL, GEO Trust, GlobeSSL, Comodo oder VeriSign, kaufen.

Wie man ein kostenloses SSL bzw. TLS Zertifikat bei Let’s Encrypt erstellen kann, sodass man es z.B. für einen Apache Webserver oder einen FTP-Server verwenden kann, erkläre ich in folgendem Artikel. Dieses Vorgehen wird im Folgenden in einer Debian Linux Umgebung durchgeführt und kann daher bspw. auch auf dem Raspberry Pi unter Raspbian angewendet werden.

weiterlesen →

Debian: Linux Zugriffsrechte System erklärt

04 Apr
4. April 2015

Linux Distributionen, wie Debian, haben ein System für Zugriffsrechte (auch Dateirechte genannt). Dieses Rechtsystem ist Unix-weit in allen Betriebssystemen gleich und nur je nach Distribution um Kleinigkeiten erweitert, was in der Praxis jedoch selten Relevanz hat. Wenn man ein solches Betriebssystem verwendet, kommt man über kurz oder lang nicht umher sich damit zu beschäftigen wie man Rechte vergeben kann – und sollte. Für Nutzer, die von Windows kommen, mag das Zugriffsrechte System vom Linux anfangs schwer zu verstehen sein, jedoch hat es eine klare Struktur, die im täglichen Umgang äußerst praktisch ist. Im Folgenden erkläre ich daher das Rechtesystem in Linux Systemen wie Debian.

weiterlesen →

Debian: Editor nano kompakt erklärt

28 Mrz
28. März 2015

In Linux Distributionen, wie Debian, benötigt man, wie bei jedem anderen Betriebssystem, einen Texteditor um Dateien bearbeiten zu können. Dabei haben in Linux solche Anwendungen einen besonderen Stellenwert, da viele Konfigurationen in Textdateien abgelegt sind und häufig in einem Terminal, folglich ohne grafische Oberfläche, gearbeitet wird, was wiederum bedingt, dass ein guter Editor im Terminal benötigt wird. Dabei gibt es drei weit verbreitete Editoren: Vim, Emacs und Nano. Erstere beiden sind sehr mächtige Tools, die über diverse Tastenkombinationen gesteuert und im Falle von Emacs durch eigenen Code leicht erweitert werden kann. Für viele Anfänger und Gelegenheitsnutzer ist das jedoch oft zu kompliziert und wenig intuitiv in der Bedienung. Einfacher hingegen ist der Editor Nano. Dieser bietet dennoch durch verschiedene Parameter und Tastenkombinationen viele Funktionalitäten von denen ich die, die häufig benötigt werden, im Folgenden erklären werde.

weiterlesen →

ShellShock: Nächste große Sicherheitslücke nach Heartbleed

28 Sep
28. September 2014

In den IT-Medien schwirrt zur Zeit ein Begriff zu einer zuletzt aufgedeckten Sicherheitslücke: ShellShock. Kurz gesagt ist ShellShock eine Sicherheitslücke in der BASH (Bourne again shell), in der Code durch einen Befehl ausgeführt wird. Im schlimmsten Fall kann durch die Sicherheitslücke das System übernommen werden. In diesem Artikel werde ich die Hintergründe dieser Sicherheitslücke einmal beleuchten.

Was ist die Bash?
Bei der Bash handelt es sich um eine so genannte Shell. Eine Shell ist im Grunde der Inhalt des Terminals, das man oft zum Installieren oder Konfigurieren des Systems nutzt. Neben der Bash gibt es noch andere, z.B. ZSH oder KSH, um ein paar Namen zu nennen.

weiterlesen →

Raspberry Pi: Debian oder Arch Linux?

12 Jun
12. Juni 2014

Auf dem Raspberry Pi lassen sich verschiedenste Betriebssysteme installieren. Die mit wohl am häufigsten verwendete Distribution ist jedoch Debian, welches auf dem Pi Raspbian heißt und das einige Optimierungen für den Raspberry Pi enthält. Gerade für Einsteiger in die Welt des Raspberry Pis beginnt die Reise mit Raspbian, das eine der ersten für den Raspberry Pi verfügbaren Distributionen ist. Jedoch lohnt es sich in Sachen Betriebssystem für den Raspberry auch einmal „über den Tellerrand“ zu schauen. Gerade Arch Linux bietet für den Raspberry Pi eine durchaus attraktive Alternative zu Raspbian. Warum das so ist, stelle ich an dieser Stelle kurz vor. Wer sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher mit dem Begriff „Distribution“ fühlt, dem empfehle ich einen früheren Artikel von Jan, in der er Debian Linux erklärt. Dort erwähnt er auch, was eine Distribution ist.

weiterlesen →

Debian: Verzeichnisstruktur von /var erklärt

22 Feb
22. Februar 2014

Die Struktur eines Betriebssystems zu verstehen ist wichtig, um zu verstehen wie dieses funktioniert und ggf. Fehler zu finden. Wir sahen uns in diesem Blog bereits die Hauptstruktur des Verzeichnisbaumes von Debian/Linux an und auch die Unterverzeichnisse des Verzeichnisses /usr erläuterte ich. Die in dem Verzeichnis /var enthaltenen Strukturen sind ebenfalls wichtig und man stößt immer wieder auf diese. Daher erläutere ich in diesem Artikel die Unterverzeichnisse und Strukturen des Verzeichnisses /var und deren Unterordner.

weiterlesen →

Debian: Verzeichnisstruktur von /usr erklärt

18 Feb
18. Februar 2014

Nachdem wir uns schon die Hauptstruktur des Verzeichnisbaumes von Debian/Linux angesehen haben, möchte ich heute auf die Struktur innerhalb des Verzeichnisses /usr eingehen, da diese meines Erachtens nach recht wichtig ist. In diesem Ordner liegen prinzipiell die Anwendungen der Nutzer des Systems. Jedoch gliedert sich der Ordner in einige Unterordner, die ich in den folgenden Zeilen erläutern werden. Des Weiteren wird es in Kürze noch einen Artikel zur Erklärung des Verzeichnisses /var in diesem Blog geben.

Einleitend sei gesagt, dass /usr nicht User heißt, wie häufig angenommen. Stattdessen steht die Abkürzung für unix system resources (dt. UNIX Systemressourcen). Auch sei zu wissen, dass man /usr und dessen Unterverzeichnisse mit Ausnahme von /usr/local im Normalfall nicht händisch verändern sollte, da dieser Ordner durch den Paketmanager des Systems verwaltet wird.

weiterlesen →

Debian: Paketmanager Dpkg und APT erklärt

05 Feb
5. Februar 2014

In den meisten Linux Distributionen, genau so auch bei Debian, kommen Paketmanager (auch Software-Paketverwaltung genannt) zur Verwaltung der installierten Software zum Einsatz. In diesem Artikel werde ich mich damit beschäftigten, was der Paketmanager Dpkg (in Debian verwendet) ist, wie man ihn verwendet und welche Rolle APT für den Benutzer spielt.

Zunächst stellt sich die Frage, was eine Software-Paketverwaltung überhaupt ist. Typischerweise gibt es für Linux Betriebssysteme Repositories (Quellen), in denen Programme als Pakete abgelegt sind. In diesem liegen die Dateien der zu installierenden Software und es ist beschrieben, was während der Installation wie gemacht werden soll. Dabei sind auch sogenannte Abhängigkeiten beschrieben. Als solche werden Programme beschrieben, die benötigt werden, damit das Programm, welches man eigentlich installieren möchte, auch ordentlich funktioniert, da dieses auf ein Drittes Programm zugreift. Der Paketmanager sucht automatisch, woher er diese Abhängigkeit (Programm) beziehen kann und bietet an, diese automatisch mit zu installieren. Des Weiteren, wie der Name Paketverwaltung bereits sagt, verwalten Paketmanager die Softwarepakete, was bedeutet, dass diese Software installieren, deinstallieren, aktualisieren usw. können.

weiterlesen →

Debian: Linux Verzeichnisbaum erklärt

29 Jan
29. Januar 2014

Linux und damit auch Debian kommt, im Gegensatz zu Windows nicht mit verschiedenen Datenträgern (C:/, D:/ usw.) daher, sondern ist in viele Ordner und Unterordner strukturiert. Der Linux-Verzeichnisbaum ist dabei keineswegs willkürlich gewählt, sondern bietet eine durchdachte Struktur. Jedoch sind die Namen der Ordner nicht wirklich sprechend, da sie häufig (in der Softwareentwicklung übliche) Abkürzungen verwenden. Daher werde ich im Folgenden die Bedeutungen der Hauptverzeichnisse und die wichtigsten Unterverzeichnisse, die es unter Debian gibt, erläutern.

weiterlesen →

Was ist eigentlich Debian GNU/Linux?

22 Jan
22. Januar 2014

Viele die hier mitlesen werden Debian, bzw. wenn du es auf dem Raspberry Pi nutzt, Raspbian, auf ihren Linux-Maschinen nutzen. Doch was ist Debian eigentlich und welche Alternativen hierzu gibt es? Und wer steckt hinter Debian? Diesen Fragen möchte ich in den folgenden Zeilen auf den Grund gehen.

Das Debian Projekt – im vollen Namen Debian GNU/Linux – wird seit 1993 entwickelt und zählt damit zu den ältesten Linux-Distributionen. Es beinhaltet grundlegende Systemwerkzeuge des GNU-Projektes sowie den Linux-Kernel. Nebenbei bemerkt ist das heute bekannteste Fork (Abspaltung) von Debian Ubuntu, welches ebenfalls auf diversen Rechnern läuft. Mit über 1.000 offiziellen Entwicklern, die sich heute an dem Projekt beteiligen, ist Debian auch in diesem Bereich keineswegs klein.

weiterlesen →

JanKarres.de © 2007-2017