Archiv Kategorie: Philosophie

Anime, Kreativität und Simplizität

27 Okt
27. Oktober 2013

Vor ein paar Wochen stieß ich beim Aufräumen auf eine DVD eines Animes, den ich früher angesehen habe und die bei irgendeiner Zeitschrift mal beilag. Konkret handelte es sich bei der DVD um die erste Folge von Yu-Gi-Oh! GX. Es muss Ende 2006 gewesen sein, als ich diese zum Start von Yu-Gi-Oh! GX sah.

Da man Serien bei deren Erstausstrahlung ja bekanntlicher weise nur Woche für Woche ansehen kann und irgendwann Zeit oder Interesse abhandenkam, sah ich die Story, die in deutscher Sprache drei Staffeln umfasst, nie zu Ende. Durch die DVD kamen jedoch Erinnerungen auf und ich fing an, die erste Folge anzusehen und sah schließlich weiter.

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Der wahre Kern von #Neuland

12 Okt
12. Oktober 2013

Erinnert ihr euch noch an Hashtag #Neuland? Das war vor der Wahl. Aber ich weiß: Was interessiert das Geschwätz von vor der Wahl, denn sie ist ja schon entschieden. Daher noch einmal einen kurzen Rückblick: Am 19. Juni 2013 war Barack Obama zu Gast in Berlin. Thema war unter anderem die NSA-Affäre, die durch Edward Snowden aufgedeckt wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte auf einer Pressekonferenz an diesem Tag „Das Internet ist für uns alle Neuland“. Diese Aussage wurde innerhalb weniger Stunden im Internet zu einer Meme. Regierungssprecher Steffen Seibert stellte wenige Stunden später via Twitter klar „Worum es der Kanzlerin geht – Das Internet ist rechtspolitisches Neuland, das spüren wir im polit. Handeln täglich“.

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Pornos! Tabuthema der Jugend?

03 Aug
3. August 2013

In sozialen Strukturen gibt es gewisse Dos und Don’ts. Dazu zählen auch Tabuthemen, über die schlicht und einfach nicht geredet wird. Und wenn es doch einmal jemand wagt, dann wird er schräg, teils sehr schräg, angesehen. Und je nach Kulturkreis in dem man sich bewegt sind diese Themen unterschiedlich.

In Deutschland war Jahrzehnte lang das Thema Behinderung ein absolutes Tabu. Wer ein behindertes Kind hatte, hatte dieses gefälligst zu verstecken, da es gesellschaftlich nicht gesehen werden wollte und sollte. Heutzutage sieht man auf den Straßen, in der S-Bahn oder auch im Netz hin und wieder mal einen mehr oder weniger Behinderten. Und es darf, gesellschaftlich akzeptiert, darüber gesprochen werden. Wie weit diese Gespräche gesellschaftlich gehen dürfen, wird aber durchaus verschieden gesehen – aus eigener Erfahrung.

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Hast du einen Apple oder die Verallgemeinerungen von Marken

13 Jul
13. Juli 2013

Ich würde mich selbst als jemand beschreiben, der sich so gut wie nie über die Dinge des alltäglichen Lebens aufregt. Damit meine ich nicht, dass man alles so hinnimmt wie es ist, sondern dass man sich nicht über z.B. Getratsche oder Ansichten, die nicht den eigenen entsprechen aufregt. Jeder finde ich darf so sein, wie er ist und sollte sich für die Anderen nicht verbiegen müssen. Jedoch sollte man sich schon engagieren, sodass z.B. politische Vorhaben die man ablehnt, verhindert werden. Es gibt jedoch eines im alltäglichen Leben, worüber ich mich immer wieder aufregen könnte – es jedoch für mich behalte. Dabei spreche ich von Verallgemeinerungen.

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Wie Smartphones unsere Kommunikation verändern

02 Apr
2. April 2013

Vor fünf Jahren zog ich nach Olching nahe München. Zuvor lebte ich in Weil, einem kleinen Ort mit nur rund 4.000 Einwohnern. Damals war ich (körperlich) auch noch etwas kleiner und sah alles irgendwie größerer, womit die Kleinstadt Landsberg am Lech mit ca. 115.000 Einwohner in meinen Augen schon groß war.

Meine Oma aus dem riesigen München kam uns ab und an besuchen und manchmal blieb ich auch ein paar Tage bei ihr in München. Bei ihr in München bleiben hieß immer mit der S-Bahn von Geltendorf nach München reinfahren und in München selbst öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. In der S-Bahn, U-Bahn oder Tram sah ich allerlei interessante Menschen. Von Geschäftsleuten in Anzug, über den normalen Jugendlichen bis hin zu älteren Damen wie meiner Oma. Die Leute lasen ihre Zeitungen, schauten aus dem Fenster und hörten vereinzelt Musik.

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Social Media aufräumen und das Smartphone mal stecken lassen.

27 Jan
27. Januar 2013

Die meisten, die ein Smartphone mit mobilem Internet haben, werden es kennen, dass sie zwischen drin mal den Stream von Facebook, Twitter, YouTube oder anderen Plattformen checken. Meist ist das Erste was man in der Früh in der Hand hat das Smartphone, um kurz die E-Mails anzusehen, und abends, vor dem Einschlafen, ist es das Letzte, was man in der Hand hat: Das Smartphone.

Anfang dieser Woche war ich ein paar Tage mit Husten und Schnupfen daheim und dabei viel mir dieses Verhalten deutlich auf. Was mir noch auffiel war, dass ich in meinen Streams viele Leute habe, die ich eigentlich nicht wirklich kenne und Seiten, die mich inzwischen gar nicht mehr interessieren. Somit begann ich mit einem kleinen Frühjahrsputz, indem ich auf Facebook Leuten, die wahrscheinlich gar nicht mehr wissen, dass sie mit mir auf Facebook befreundet sind, die Freundschaft kündigte, Einigen auf Twitter entfolgte und auch auf YouTube so manche aus meinen Abos entfernte. In Skype warf ich natürlich auch Kontakte aus der Liste, zu denen ich eigentlich keinen Kontakt (mehr) habe.

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Es weihnachtet sehr – Oder auch nicht?

23 Dez
23. Dezember 2012

Alle Jahre wieder ist Weihnachten. Ein Fest des Friedens. Ein Fest der Besinnlichkeit. Naja, das war die Ursprüngliche Intension von Weihnachten. Heutzutage arbeitet man, wäre dieses Jahr kein Wochenende von Weihnachten, bis zum Tag zuvor. Der Einzelhandel verkauft auch noch an Weihnachten, denn das Fest der Liebe ist schließlich einer der wichtigsten Faktoren im Bezug auf den Verkauf von Konsumgütern. Es fängt meist bereits Ende Oktober oder Anfang November an, dass wir alle mit tollen Angeboten überschwemmt werden. Wäre das nichts für Sie? Nein? Das brauchen Sie unbedingt. Und schauen Sie, heute sogar zum halben Preis!

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Vor und Nach uns kommt etwas, doch wir sind jetzt.

21 Nov
21. November 2012

Bevor jeder einzelne von Uns auf diese Welt kam, veränderte sich diese Welt. Sie wandelt stetig ihre Existenz und das wird sie auch, wenn wir einmal nicht mehr ein Teil dieser sind. Die Frage woher wir kommen und wohin wir gehen kann Keiner so genau beantworten. Jeder glaubt für sich an Irgendetwas, meist in der Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende ist. Doch gleich wie die Antwort auf diese Frage lautet, welche wir alle einmal beantworten bekommen, werden wir von der Vergangenheit sowie wie von Zukunftsplänen beeinflusst.

Vor uns gab es Meinungsverschiedenheiten, Diskussionen, Kriege. Es gab auch Zeiten in denen alles friedlich und liebevoll war. Und das wird es nach Uns auch geben. Momentan kann man sich im Bezug auf Krieg nicht vorstellen, wie ein Leben danach aussehen könnte, denn wir leben in einer Zeit atomarer Waffen. Doch ich denke, vor den Kriegen der Vergangenheit konnten sich die Menschen auch nicht vorstellen, wie die Welt danach aussehen würde, doch es ging immer irgendwie weiter.

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Man merkt, dass du fehlst, Steve Jobs.

07 Okt
7. Oktober 2012

Es ist nun ein Jahr und zwei Tage her, dass Steve Jobs von uns ging. Wie ich aus seiner Biografie von Walter Isacson erfuhr, war sein Gesundheitszustand bereits in den Monaten und Jahren zuvor ein dauerndes Auf und Ab. Trotzdem wollte Jobs seine Arbeit an Produkten von Apple jedoch um keinen Preis aufgeben. Es kam jedoch der Punkt, an dem es nicht mehr ging, und somit auch der Tag, an dem er sich von seinem Lebensmittelpunkt entfernen musste. Apple.

Doch obwohl er am 24. August 2011 als CEO zurücktrat und wenig später verstarb, ist das neue iPhone 5 noch immer von ihm beeinflusst. So berichtet die Business Week. Er war auch derjenige, der die Entwicklung von Apple Maps anstieß. Ob es in der Form, wie diese Anwendung nun existiert, unter Steve Jobs auf den Markt gekommen wäre, darf bezweifelt werden. Und dort sind wir am springenden Punkt:

Für mich macht(e) die Faszination“Apple“ die Vollkommenheit der Produkte aus. Es wirkt alles aus einem Guss (auch wenn ich das nicht unbedingt befürworte). Bei anderen Hersteller kommt das Produkt auf den Markt und man merkt oftmals im Nachhinein, dass hier, dort und da noch ein Fehler oder eine größere Ungereimtheiten ist.

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Justin Bieber – Ist sein Image ethisch korrekt?

11 Mai
11. Mai 2012

Ich höre sie schon. Meine Klassenkameraden die sich denken: Wie kann der Jan nur über so ein Thema bloggen? Justin Bieber. Sagt mir nur von Erzählungen her was, und wenn ich einen Song kenne, kann das nur Zufall sein. Das hört, bzw. hörte man, im Bezug auf Bieber nur zu oft. Aus der anderen Geschlechtsfrakation kahmen auch Sprüche wie: Wie kann man nur auf diesen Typen stehen, Kiddis.

Aber wie kommen alle zu diesem Schluss – wo sie sich ja alle mit dieser Perönlichkeit alles andere als auskennen. Für mich war es immer unerklärlich. Ich kam mit dem Sänger erstmals vor gefühlten fünf Jahren in Berührung. Es war jedoch wahrscheinlich Ende 2009 oder Anfang 2010. Damals sammelte ich PTZ auf Lockerz.com, einer damals in den USA aufstrebenden eCommerce Community. Man sammelte Punkte für die man, zumindest theoretisch, Prämien wie z.B. eine Nintendo Wii, Livestyle Uhren oder dergleichen erwerben konnte. Punkte verdiente man durch das Einloggen, das Beantworten einer Frage pro Tag oder eben das Ansehen von Videos. Natürlich ohne Bot 😉 – zumindest anfangs. Und zu dieser Zeit kam auch der Bieber-Trend in den USA auf. Ich würde einmal behaupten, dass zu dieser Zeit in Deutschland noch kaum jemand etwas mit dem Begriff Justin Bieber anfangen konnte.

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