Microsoft Office 2013: Keine Haftung für Augenkrebs

17 Jul
17. Juli 2012

Gestern Abend wurde in einem live Webcast Microsoft Office 2013, optimiert für die Tablateingabe unter Windows 8, vorgestellt. Und was soll man sagen… ich installiere mir die Preview-Version nach der Vorstellung, in der unzählbar oft betont wurde wie innovativ dieses neue Office sei. Jedoch reichte es meinen Augen nach gut dreißig minütigen Testen. Alles wurde schön auf die Metro-Oberfläche angespasst, wobei meines Erachtens nach die Designer einen wichtigen Aspekt eines UI-Designs einfach unter den Tisch vielen ließen. Die Kontraste. Diese sind meines Erachtens nach so gut wie nicht mehr vorhanden. Und ganz davon angesehen: Wie lange wird der Retro-Stil im Trend sein? Zwei oder drei Jahre? Und was macht Microsoft dann?

Des Weiteren fühlt man sich beim Bedienen des Software nicht mehr als hätte man ein installiertes Microsoft Produkt vor sich, sonder eher als wäre man auf einer recht guten Webapp. Das was mich gleich zu Beginn furchtbar nervte, wie ihr in folgendem kurzen Video sehen könnt (da die FPS zu gering sind sieht man es leider etwas angeschwächt), das alles so smooth geht. Überall kurze Überblendeffekte. Prinzipiell bin ich ein Freund dieser Effekte, jedoch haben die Jungs und Mädels von Microsoft meines Erachtens nach da etwas zu dolle zugegriffen.

Was man Microsoft jedoch zu gute halten muss, sie haben eine tolle Integration der Cloud in das Office-Packet hinbekommen. Beispielsweise kann man nun am Tower anfangen einen Text zu schreiben und kann ganz einfach am Tablet an exakt der selben Stelle weiter schreiben.

Fazit: Weder Windows 8 noch Office 2013 ist aus meiner Sicht ein Must-Have. Für den Tablet Markt ganz sicher ein guter Anfang, doch es gibt ja noch immer klassische Notebooks und Towers. In diesem Sinne: Testet die Preview-Version doch einmal selbst und hinterlasst eure Meinung dazu.

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