Twitter: Ich brauch’s doch!

02 Nov
2. November 2012

Im September letzten Jahrs, ein paar Wochen nach dem Start meines Blogs, hatte ich Twitter für mich aufgegeben. Dies brachte ich in dem Beitrag Twitter: Ich brauch’s nicht zum Ausdruck. Inzwischen sehe ich das Ganze etwas anders, denn ich bin ein begeisterter, täglicher Nutzer von Twitter. Naja, vielleicht nicht ganz so euphorisch 😉

Als ich im vergangenen Jahr anfing Twitter zu nutzen, hatte ich ein Bild von Twitter, welches wohl sehr viele haben. Auf Twitter wird für Müll wie „Esse gerade“, „Sitze auf dem oder Klo“ und dergleichen geschrieben. Das wird es bestimmt auch, doch wenn man einmal verstanden hat, wie man Twitter richtig benutzt, ist es ein geniales Werkzeug. Das Zauberwort heißt Following.

Auf Twitter ist das Wichtigste, den richtigen Leuten zu folgen. Leute die das Posten, was den eigenen Interessen entspricht. Wenn jemand zu viel für einen selbst irrelevanten Inhalt in die Welt herausschleudert, sollte man ihm möglichst schnell entfolgen. So kann man – bzw. schaffe ich es – eine Timeline zu haben, in der ich wenige Sekunden nach der Veröffentlichung Artikel oder Inhalte meines Interesses zu sehen bekommen. Durch diese zeitliche Ordnung kann ich mittags im Bus und abends vor dem Computer die in der Zwischenzeit veröffentlichten, für mich vielleicht relevanten; Inhalte Stück für Stück lesen. Dabei kann ich meist bereits an den 140 Zeichen des Tweets erkennen, ob der Inhalt für mich interessant ist – oder eben nicht.

Damit hat Twitter auch den Feedreader Pulse von meinem Smartphone verdrängt, denn mit diesem brauchte ich etwa doppelt solange, um alle Channels, die mich interessieren, durchzustöbern.

Natürlich besteht Twitter für mich nicht nur aus sachlichen trockenem, sondern auch aus an amüsanten Inhalten. Der größten Beitrag daran hat der Taubenvergrämer (@Vergraemer). Unter diesen Namen twittert Jan-Uwe Fitz als Paranoider, der am meisten Angst vor sich selbst hat. Trotz des ernsten Hintergrundes wirklich amüsant.

In diesem Sinne: Schaut euch Twitter an – auch wenn die meisten von euch wahrscheinlich nicht aktiv twittern werden, und auch nicht müssen.

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