Vor und Nach uns kommt etwas, doch wir sind jetzt.

21 Nov
21. November 2012

Bevor jeder einzelne von Uns auf diese Welt kam, veränderte sich diese Welt. Sie wandelt stetig ihre Existenz und das wird sie auch, wenn wir einmal nicht mehr ein Teil dieser sind. Die Frage woher wir kommen und wohin wir gehen kann Keiner so genau beantworten. Jeder glaubt für sich an Irgendetwas, meist in der Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende ist. Doch gleich wie die Antwort auf diese Frage lautet, welche wir alle einmal beantworten bekommen, werden wir von der Vergangenheit sowie wie von Zukunftsplänen beeinflusst.

Vor uns gab es Meinungsverschiedenheiten, Diskussionen, Kriege. Es gab auch Zeiten in denen alles friedlich und liebevoll war. Und das wird es nach Uns auch geben. Momentan kann man sich im Bezug auf Krieg nicht vorstellen, wie ein Leben danach aussehen könnte, denn wir leben in einer Zeit atomarer Waffen. Doch ich denke, vor den Kriegen der Vergangenheit konnten sich die Menschen auch nicht vorstellen, wie die Welt danach aussehen würde, doch es ging immer irgendwie weiter.

Und wir Leben irgendwo dazwischen. Relativ kurz ist sie, die Zeit, die wir auf unserer Erde haben. Die meiste Zeit unseres Lebens leben wir vor uns hin. Wir fügen uns gesellschaftlichen Strukturen und schwimmen im Strom mit. Ab und an haben wir auch Ideen, die von dem allgemeinen Gesellschaftsbild abweichen. Diese Ideen behalten wir häufig für uns, da trotz des Wunsches etwas zu verändert, wir die Angst vor der Reaktion von unserer Umgebung scheuen. Oft machen wir – zumindest geht es mir häufig so – uns viele Gedanken, wie der eigene Wunsch bei Anderen ankommt. Man versucht das Risiko abzuwägen und häufig lässt man es, da die eigenen, häufig unbegründeten, Bedenken siegen.

Wenn man seiner Vorstellung jedoch Raum gibt und sie äußerst, stößt man nicht selten auf Menschen, die den selben Wunsch haben. Beispielsweise wurden in den USA Menschen mit einer schwarzer Hautfarbe lange Zeit unterdrückt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Doch die Meisten wollten bestimmt nicht so behandelt werden und trotzdem scheuten sie sich nur ihrem Wunsch Raum zu schaffen, da Konsequenzen zu erwarten waren. Doch irgendwann begannen einzelne – unter Einsatz ihres Lebens – für eine Gleichberechtigung zu kämpfen. Immer mehr trauten sich dieser Bewegung anzuschließen und schließlich waren sie, zumindest in Teilen, erfolgreich. Letztendlich wurde vor wenigen Tagen Barack Obama als erster US-Präsident mit schwarzer Hautfarbe in seinem Amt bestätigt.

So denke ich, sollten Wir nicht immer wieder den selben Fehler machen, unsere Ideen wegzustecken, sondern uns häufiger trauen unsere Wünsche in die Realität umzusetzen. Viel hat man nicht zu verlieren, denn irgendwann wird sich die Welt auch ohne uns weiter drehen und dann haben wir nicht mehr die Möglichkeit unsere Ideen einzubringen. Aber wer weiß, vielleicht kommen wir alle eines Tages wieder zusammen 😉

Inspiriert durch den Film Cloud Atlas, einer, aus meiner Sicht, besten Filme des Jahres.

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