Raspberry Pi: Ordnungsgemäß herunterfahren

11 Jul
11. Juli 2013

Der Raspberry Pi hat bekanntlich keinen An- und Ausschalter. Daher habe ich in diversen Foren bereits die Frage gelesen, wie man den Raspberry Pi richtig herunterfährt, damit keine Datenverluste entstehen. Vorab sollte erwähnt sein, dass man auch wenn man den Stecker einfach zieht, was bislang meine Methode immer war, nur sehr selten etwas kaputt machen kann und wenn betrifft das nur die Daten und ruft keine Hardwareschäden am Raspberry Pi hervor.

Richtig herunterfahren

In den meisten Linux Distributionen, so auch in Raspbian, kann man mittels folgendem Befehl das Betriebssystem herunterfahren. Dabei werden die Mechanismen des Betriebssystems, z.B. das Verwalten von temporären Dateien, ausgeführt. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, blinkt die OK-LED am Raspberry Pi und man kann den Mini-Computer vom Strom entfernen.

sudo shutdown -h 0

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20 Antworten
  1. Fabian says:

    Ich nutze die App „ConnectBot“ um den RPI und die daran angeschlossenen Geräte von meinem Handy und Tablet zu steuern. In den Hosteinstellungen lassen sich dafür Post-Login Automatismen hinterlegen, wie z.B. zum neu starten:
    shutdown -r now
    exit

    oder um den Fernseher zu anzuschalten (muss im Standby sein):
    echo „on 0“ | cec-client -d 1 -s
    exit

    Finde das extrem nützlich. Wenn es jetzt noch Widgets für den Home-Screen gäbe, wäre alles perfekt. Gibt’s da was?

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    • Jan Karres says:

      Wäre in der Tat als eine Art Universal Raspberry Pi Fernbedienung ganz nett. Aber ich kenne keine solche App mit entsprechenden Widgets.

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  2. Jan Grethan says:

    Zwei Zeichen kürzer gehts auch mit: sudo shutdown -h 0
    🙂 Alternativ können auch: „halt“, „shutdown“ oder „poweroff“ verwendet werden. tipp dazu:
    http://linux.about.com/library/cmd/blcmdl8_halt.htm

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  3. Dominik says:

    Gibt es einen Unterschied zwischen ’sudo shutdown -h 0′ und ’sudo halt‘?

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  4. charudatt says:

    Would it be very difficult to program a simple GPIO pin with a push-button to accomplish Shut down system. I mean a Hardware reset. For Remote reset all of the above is OK.

    Thank you for taking up such a important topic.

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  5. Rob says:

    sudo init 0 -> herunterfahren
    sudo init 6 -> reboot

    es geht noch kürzer 😉

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  6. Henry says:

    Mir ist es gestern nach einem halben Jahr wieder passiert, dass ich nach dem Stecker ziehen das System zerschossen habe. Und ein Tag vorher dachte ich noch „ich sollte mir doch mal ne Sicherung ziehen :S“ Ich hab sonst ihn immer Ordnungsgemäß über „sudo halt“ runter gefahren und dann macht man es einmal ohne und zack passiert sowas !

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  7. Tobias says:

    Es geht noch kürzer 😀
    sudo poweroff -> Herunterfahren (und dann Stecker ziehen)
    sudo reboot -> Neu starten

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  8. Marco says:

    Hallo,
    ich habe vor meinen Raspberry als DashCam im Auto zu verwenden. Nun stellt sich die Frage nach dem ordnungsgemäßen herunterfahren. Ich dachte mir, dass ich das mit einer Art autorun für einen USB Stick machen kann.
    Ich ermittle die Daten mit eingestecktem Stick mit:
    lsusb und schreibe mir eine rule
    sudo nano /etc/udev/rules.d/11-my_rule.rules
    darein schreibe ich
    ACTION==“add“, SYSFS{idVendor}==“040a“, SYSFS{idProduct}==“0576″, RUN+=“/home/my_script.sh“

    sudo nano /home/my_script.sh

    #!/bin/bash
    sudo shutdown -h 0

    Nun sollte der Raspi doch herunterfahren, wenn ich den Stick einstecke, oder?
    Macht er nur leider nicht… 🙁

    hast du Rat?

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  9. Fabs says:

    Man könnte „sudo poweroff“ doch bestimmt auf 2 GPIO PINs legen. Am besten die 2 ganz links oder rechts.

    Möchte ich runterfahren, fasse ich beide kurz an = gebrückt, und schon fährt das Ding sauber runter.

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  10. Björn says:

    Hallo,

    wie kann ich wissen, wann der Shutdown-Vorgang abgeschlossen ist? Hintergrund: Ich möchte mach dem Shutdown den Pi automatisiert von der Spannungsversorgung trennen.

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