Ich bin zurück: Wie es hier weiter geht!

29 Apr
29. April 2014

Jungs und Mädels, ich bin wieder zurück – hier im Blog. Knapp einen Monat habe ich hier, mit Ausnahme einer Ankündigung und ein paar Fundstücken, nichts mehr geschrieben. Ein Monat, mal wieder anders zu sehen. Ein Monat um liegen gebliebenes aufzuarbeiten. Ein Monat zum Überlegen, wie es hier weiter gehen soll. Wie ihr an der Formulierung „wie“ schon lesen könnt, ist die Frage nicht „ob“ es hier weiter geht. Wie ich meinen vergangenen Monat verbrachte, was ich dabei bemerkt habe und wie es hier weiter geht möchte ich euch im Folgenden erzählen. Dabei bemerkte ich am Ende des Schreibens, dass dieser Artikel doch etwas länger wurde, aber ich hoffe trotzdem, dass das der Eine oder Andere ließt 😉

Wie ich den April verbrachte
Die ersten beiden April Wochen waren wenig spektakulär, denn es waren die zwei Wochen vor den Osterferien, in denen ich erwartungsgemäß viele Schularbeiten schrieb. Dadurch, dass die Wochenenden jedoch durch das wegfallende Bloggen etwas lockerer waren, konnte ich die gewonnene Zeit zum einen nutzen, um auf ein kleines Konzert zu gehen und zum anderen, um die Eröffnung einer Ausstellung (Bilder) von unserer Parallelklasse zu besuchen. Auf letzterer schoss ich einige Bilder, welche ihr, sofern ich sie veröffentlichen darf, auch noch zu Gesicht bekommt.

Dann kamen die Ferien. Vom 11. April bis zum 13. April gab ich mir die Challenge, nichts aktiv produktives zu machen. Das bedeutet: Kein Blog, keine Projekte. Dabei musste ich feststellen, dass das gar nicht so einfach ist, wenn dieser Teil des Lebens ausgeschaltet ist – viel Zeit für anderes blieb in den vergangenen Monaten nicht. Jedoch merkte ich auch wie gut es tut, einfach mal nicht zielgerichtet etwas zu machen, und, dass im Laufe der drei Tage eine gewisse Anspannung nachließ, die eben kommt, wenn man immer zielstrebig an Dingen arbeitet und sich dabei manchmal zu wenig Freizeit gibt. Ich kaufte mir Battlefield 3 und zockte, las einige Artikel und klickte überproportional oft den Refresh-Button des Browsers. Letzteres war besonders entspannend 😉

Ich möchte hier nicht jammern. Insbesondere, da alles, was ich an Projekten mache, mir in der Summe viel Spaß macht. Jedoch bemerkte ich im Laufe der Ferien, desto mehr ich mich entspannte, wie der Alltag abläuft. Die Woche ist gut strukturiert und im Grunde von Montag bis Sonntag voll gepackt. Der einst angelegte freie Samstag verkam in den vergangenen Monaten zum freien Tag zum bloggen. Ich schaute einmal nach, wie viel ich schrieb. Von November bis März waren es in 21 Wochen ganze 70 Artikel. Das bedeutet eine Rate von 3,33 Artikeln in der Woche oder anderes gesagt fast jeden zweiten Tag einen Beitrag. Rückwirkend betrachtet: Ihr werdet das bestimmt toll gefunden haben, doch ich habe das gar nicht mehr richtig realisiert. In den vergangenen Monaten habe ich fast nicht mehr gespielt, mich nur selten mit neuen Technologien befasst und das Lesen von Tagesnachrichten minimiert. Einzig eine halbe Stunde YouTube am Tag versuchte ich konsequent durchzuhalten.

So bemerkte ich in meinen freien Wochen auch, dass in den vergangenen Monaten einiges auf der Strecke blieb. Es sei dazu gesagt, dass ich mir inzwischen alles was ich noch zu erledigen habe aufschreibe. Es gibt die Todo-Listen Maintenance (was reinkommt und mal eben gemacht werden muss), Projects, Blog, Privat und Long Term (momentan nicht priorisiert, was aber irgendwann sein soll). In den vergangenen Monaten bearbeitete ich Maintenance und Blog wie auch vereinzelt noch Projects. Alles Weitere blieb in den Listen, sodass diese immer länger wurden. Merkt ihr was? Irgendetwas läuft da falsch.

So nutze ich die Zeit auch diese Todos abzubauen und abzuwägen, ob das, was dort drinnen steht noch so relevant ist, dass ich es wirklich umsetzen möchte. Das Abwägen machte ich auch radikal mit der Ideenliste, die ich für Artikel, die ich noch schreiben könnte, führe. Schlussendlich strich ich etwa die Hälfte der Artikelideen und auch die Todo-Liste ist auf nur noch einen Punkt in Long Term geschrumpft.

Was ihr dabei mitbekamt war, dass ich Raspifeed (deutsche und englische Plattform) zusammenführte, die Raspifeed App anfing und mir eingestehen musste, dass die verwendete Technologie nicht zum gewünschten Ziel führt, ich meine Bildergalerie des vergangenen Jahres aufräumte und, wie in den sozialen Netzwerken gepostet, alle Raspberry Pi Artikel nochmals korrigierte, aktualisierte und einen Bereich für benötigte Portfreigaben hinzufügte.

Wie es hier nun weiter geht
So wie bislang, könnt ihr euch nach den obigen Beschreibungen bestimmt vorstellen, nicht mehr. Jedoch geht es weiter. Was ich gerne machen würde: Noch eine Menge Artikel über den Raspberry Pi schreiben, einen Podcast zum Raspberry Pi anfangen, eine umfangreiche Tutorialreihe zum Thema Shell-Scripting anfangen, Artikel zu Basics aus dem Bereich Debian schreiben und auch mal etwas in allgemeine Tech-News gehen. Ihr merkt: Eine Menge Ideen, jedoch noch weit aus nicht alle. Ich werde mich jedoch stark beschränken um wieder mehr Zeit für andere Dinge des Lebens zu finden. Und auch um mal wieder andere Projekte in Angriff zu nehmen.

Ab kommender Woche wird es (wieder) fix zwei Artikel pro Woche geben. Einer davon wird sich um den Raspberry Pi drehen und unter der Woche erscheinen. Der Zweite am Wochenende wird andere Themen behandeln. Sei es Dinge, die mir durch den Kopf gehen, anderer Technik Kram oder wat ever. Dazu wird es, jedoch nur wenn Zeit und Muse dafür gegeben ist, ab und zu einen dritten Artikel geben, der irgendwann zwischen den anderen Artikeln erscheinen wird und inhaltlich kein festes Konzept hat, da ich diesen wahrscheinlich mehr spontan schreiben werde.

In diesem Sinne starte ich wieder durch, jedoch geht es in nächster Zukunft nicht mehr ganz an den Anschlag.

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6 Antworten
  1. Paul says:

    Freu mich schon! Immer weiter…

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  2. Marcus says:

    Freue mich ebenfalls auf alles weitere…

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  3. Timo Janssen says:

    Bloggen die eine sache – leben die andere… Ich finde die zweite nicht ganz unwichtig!

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  4. Silvio says:

    Bin schon ganz gespannt auf deine neuen Beiträge. Aber lass dich nicht stressen.

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  5. Rebekka says:

    Wie stehst du denn zu Gastbeiträgen? Wäre doch gut, um die Frequenz der Beiträge zu erhöhen.

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    • Jan Karres says:

      Bin ich gerne offen für, wie es auch in der Sidebar angedeutet ist. Also wenn du möchtest kannst dich gerne bei mir melden 🙂

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