Warum Google fast unser ganzes Surfverhalten kennt!

20 Nov
20. November 2014

Google. Für Viele ist das der Inbegriff von Suchmaschinen im Internet, doch Google ist inzwischen deutlich mehr als nur eine Suchmaschine. Google ist ein Unternehmen, das mit kostenlosen Produkten und einem dahinter stehenden Werbenetzwerk jedes Jahr Milliarden umsetzt. Damit das so gut funktioniert muss der Internetriese möglichst viel über seine Benutzer wissen, da es einen wesentlichen Wert hat, Werbung Zielgerichtet zu platzieren. Wie Google fast unser ganzes Surfverhalten verfolgen kann und damit weiß, was uns interessiert möchte ich euch im Folgenden aufzeigen.

Vorab sei gesagt, dass dies kein Bashing gegen Google sein soll. Viel mehr denke ich, dass hier diverse Leute mitlesen, die ein technisches Verständnis haben, wie eben auch ich, wenn doch einmal der Zusammenhang aufgezeigt wird, der im Alltag häufig fehlt, verdeutlicht dies erst wie viel Unternehmen wie Google über unser Online- aber auch Offline-Verhalten wissen. Trotzdem ich behaupte, diese Datenmacht inzwischen verstanden zu haben, bin ich weiterhin ein Nutzer der Google Dienste, allen voran GMail, welches wohl eine der am meisten kritisierbaren Vorgehensweisen beinhaltet.

Suchmaschine Google
Google startete 1998 (Vorläufer BackRub 1996) als eine Suchmaschine, die im westlichen Raum die Suchmaschine werden sollte. Für viele Benutzer ist der Start ins Internet das Aufrufen einer Suchmaschine, und selbst wenn es nicht google.de ist, steht hinter vielen Suchangeboten der Suchmaschinengigant. In Deutschland nach wie vor recht häufig als Startseite vertreten ist T-Online.de, welche ebenfalls die Daten von Google bezieht. Mit jeder Anfrage weiß Google darüber Bescheid, nach was wir momentan suche und folglich wo unser Interesse in diesem Moment liegt. Dank Cookies, IP-Adressen, Accounts usw. lassen sich diese Daten auch über einen längeren Zeitraum betrachten und Verhaltens- wie auch Interessenmuster ausmachen.

Laut Statista liegt die Verbreitung der Suchmaschine Google in Deutschland im September 2014, im Vergleich zu anderen Wettbewerbern, bei 94,87%.

Werbenetzwerk Google Adsense und Adwords
Im Internet findet sich überall Werbung. Sehr einfach einzubringen, unkompliziert in der Abwicklung und mit wenig Aufwand lässt sich zielgerichtete Werbung mit Google Adsense schalten. Die darüber auf Millionen Webseiten verteilte Werbung stammt u.a. aus dem Google Adwords Netzwerk – das Buchungssystem für zielgerichtete Werbung von Google. Durch das Einbinden der Werbung in eine Webseite analysiert Google den Inhalt der Webseite und setzt diese Information in Beziehung mit dem bisher gesammelten Wissen über den Benutzer, um möglichst passende Werbung anzeigen zu können. Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Selbst wenn du nicht über die Suchmaschine Google auf eine Webseite gelangst, weiß Google, wenn deren Werbung eingebunden ist, dass du diese bestimmte Seite besucht hast und kann Vermutungen anstellen was dich daran interessiert hat.

Um sich die Verbreitung etwas besser vorstellen zu können habe ich auf dem AGOF Ranking Juli 2014 20 weitverbreitetsten Webseiten in Deutschland Ausschau nach Google Adsense gehalten. Auf 16 der 20 Webseiten konnte ich solche Werbung finden. Dabei ist zu bedenken, dass hinter diesen großen Webseiten Unternehmen mit Marketing Abteilungen sitzen, die sich um meist besser bezahltes Direktmarketing kümmern. Daran sollte sich erkennen lassen wie riesig die Verbreitung von Adsense bei kleineren Webseiten ist.

Datenverkehrsanalyse Google Analytics
Noch verrückter wird es bei Google Analytics, ein Dienst, den wahrscheinlich weniger Menschen überhaupt kennen, da dieser nur für Webseitenbetreiber interessant ist. Analytics ist ein Datenverkehrsanalyse Tool für Webseiten. Das bedeutet grob umschrieben, dass der Betreiber der Webseite über das Programm erfährt, wann der Besucher auf welcher Unterseite der Webseite war und was er dort gemacht hat. Diese Erkenntnisse sind für Betreiber von Webangeboten wichtig, da sie so herausfinden können was ihre Besucher sehen möchten und folglich ihr Angebot entsprechend verbessern können. Eine solche Analyse benötigt jedoch Rechenpower, die Google auf deren Servern kostenlos bereitstellt. Im Gegenzug lässt sich Google das Recht einräumen die gesammelten Daten selbst zu werblichen Zwecken zu verwenden.

Laut webanalyticstools, die im Juni 2014 die Top 10.000 .de-Domains lt. Alexa-Ranking auswerteten, nutzen rund 53% Google Analytics. 27% der Webseiten nutzen keine Datenverkehrsanalyse, und Alternativen sind folglich recht abgeschlagen.

Soziales Netzwerk Google+
Ich glaube man verrät kein Geheimnis, wenn man sagt, dass Facebook für Google ein Dorn im Auge ist. Mit Google+ versuchte man sich an einem eigenen sozialen Netzwerk, das jedoch, mit Ausnahme von YouTube durch Zwangseinbindung und bestimmten Szenen, recht tot wirkt. Zum Datensammeln lässt es sich aber allemal nutzen. Der +1-Button, das Equivalent zum Facebook Like, und die Teilen Buttons finden sich auf vielerlei Webseiten. Über diese Buttons wird der gleiche Effekt erreicht wie bei den zuvor genannten Tools, dass Daten über die Webseitenaufrufe gesammelt werden.

Zu diesem Thema fand ich lediglich Zahlen von Sistrix aus dem August 2011. Zu diesem Zeitpunkt seien (nicht auf Deutschland beschränkt) in 8,4% der gelisteten, weit verbreiteten Webseiten Google+ Social Media Buttons zu finden gewesen. Angesichts der seither allgemein gestiegenen Verbreitung von Social Media ist davon auszugehen, dass diese Zahl heute deutlich höher ist.

Betriebssystem Google Android
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Android, das Betriebssystem für mobile Endgeräte, wird von Google entwickelt. In diesem Zuge sind auch immer Google Apps wie Maps, Gmail, Kontakte usw. vorinstalliert. Zur Verbesserung der Nutzererfahrung werden auch hier kräftig Daten gesammelt. Seien es die privaten Kontakte, die über das verbundene Google Konto synchronisiert werden, oder Ortsdaten für Maps oder auch ein Protokoll des Surfverhaltens für Google Now. Die meisten dieser Daten finden standardmäßig den Weg zu den Google Servern. Inwiefern sie verarbeitet werden ist nicht transparent, wobei man das selbst ausprobieren kann indem man viel auf Webseiten eines Themengebietes am Smartphone surft, und anschließend im Browser am Computer die Veränderung der Adsense Werbung in dieses Themengebiet ansieht.

Dabei ist Android in Deutschland lt. Statista September 2014 mit 55,7% das mit Abstand meist genutzte Betriebssystem für mobile Endgeräte.

Browser Google Chrome (und Mozilla Firefox)
Vor einigen Jahren hat Google seinen Browser Chrome veröffentlicht, der in Deutschland inzwischen (Oktober 2014) einen Marktanteil von ca. 27% hält. Der Mozilla Firefox hat eine Reichweite von ca. 42%. Diese Zahlen (ermittelt von Statcounter) sind nicht völlig akkurat, da sie stark von der Zielgruppe der Webseiten abhängt, jedoch sieht man eine allgemein weite Verbreitung der beiden Browser. Firefox, der Browser der Mozilla Foundation, hat in diesem Fall Relevanz, da Google deren Hauptsponsor ist, und laut TheNextWeb rund 90% der finanziellen Mittel ausmachen. Im Gegenzug ist Google die Standard Suchmaschine und über die voreingestellt Startseite erreichbar.

Zu Beginn des Google Chrome Projektes wurden extrem viele Daten über das Verhalten der Nutzer des Browsers gesammelt, was heutzutage, nach vielen negativen Berichterstattungen, wohl weniger der Fall ist. Ich wage jedoch einmal zu behaupten, dass die gesammelten Daten der Browser, die diese mit Einverständnis der Nutzer sammeln dürfen, für Google auch einen Wert haben. Ob diese nur bei Google Chrome verwertet werden, oder auch bei Mozilla Firefox, sei mal dahingestellt.

Videoplattform YouTube
Wo gehst du hin, wenn du ein Video im Netz suchst? Natürlich auf YouTube – ein Portal von Google. Dabei werden, insbesondere von der jungen Zielgruppe, die YouTube Videos regelmäßig konsumiert, jede Menge Daten über deren Interessen gesammelt, wobei dies im Videosegement wesentlich weniger effizient als bei Textinhalten sein sollte, da die Auswertung von Videoinhalten nur mäßig möglich ist.

Über den Marktanteil von YouTube muss man glaube ich kaum reden. Laut Statista ist der nächste Konkurrent in Deutschland MyVideo mit etwas über einem sechstel der Reichweite, im Vergleich zu YouTube, abgeschlagen.

E-Mail Dienst Google Gmail
Zuletzt sollte Googles E-Mail Dienst Gmail auch noch Erwähnung finden. Der großzügige Speicher für E-Mails und der Leistungsstarke Web-Client hat einen Preis: Google lässt sich in seinen Nutzungsbedingungen einräumen, Inhalte von E-Mails zu werblichen Zwecken auszuwerten.

In diesem Bereich ist Google in Deutschland jedoch wenig verbreitet. Mit einer Verbreitung von 6,5% lt. Statista im Jahr 2014 ist der Anteil fast schon zu vernachlässigen, sieht man sich die Verbreitung anderer Google Dienste an.

Resümee
Ich könnte an dieser Stelle noch weitere Beispiele anführen wie Google Daten über uns sammelt, wobei ich denke, dass die Masse an Daten anhand der aufgeführten Beispiele erkenntlich wird. Ebenso sollte sichtbar werden, dass der Titel dieses Artikels gar nicht so reißerisch ist, wie er anfangs erscheinen mag, denn Google kennt wirklich fast das komplette Surf-Verhalten jedes Einzelnen von uns.

Was zunächst, in Betrachtung auf den Nutzen für personifizierte Werbung und Kooperationen mit Geheimdiensten, negativ erscheinen mag, birgt auch seine Vorteile. Durch diese Sammelwut wird es erst möglich, dass die Google Dienste und viele an das Google Adsense Netzwerk angeschlossene Webangebote kostenlos zur verfügung stehen. Eigentlich nicht kostenlos, denn wir bezahlen mit unseren Daten. Diese Daten können und werden jedoch auch zur Verbesserung der Nutzererfahrung verwendet. So sind die Suchergebnisse von Google personifiziert und man gelangt dadurch schneller zum gewünschten Ziel. Am besten sieht man das meiner Meinung nach immer wieder bei Restaurants, wenn man diese am Smartphone sucht, und fast immer welche aus der direkten Umgebung angezeigt bekommt.

Vielleicht hat dir dieser Artikel die unspezifische Ahnung, dass Google viel über uns alle weiß, näher gebracht und ist dir damit sogar einen Share wert, sodass mehr Menschen nachvollziehen können wie viel Google und Co. über uns sammelt.

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11 Antworten
  1. Jürgen says:

    Hallo Jan,
    wie Du in Deinem Artikel schön dargelegt hast, werden im Internet viele Daten gesammelt. Ich bin wahrscheinlich etwas Paranoid, aber ich nutze diese Dienste von Google, etc. alle überhaupt nicht. Meine Suchmaschine ist ixQuick, meine Mails, Kalender- und Kontaktdaten liegen alle verschlüsselt bei Posteo.de (kostet zwar pro Monat 1€, ist es mir aber wert). Wichtige Mails sollte man sowieso nur verschlüsselt versenden. Aus den gleichen Gründen nutze ich auch nicht die ICLOUD. Safari habe ich mit Cookie Stumpfer und Ghostery erweitert, blockiert wunderbar. Und ich muss feststellen, einschränken tut mich dies alles nicht. Ich konnte bisher Freunde und Bekannte davon überzeugen, mit ihren Daten sorgsamer umzugehen, so hat bei vielen auch die anfängliche Euphorie zu Facebook und Twitter mittlerweile gelegt und sie haben diese Dienste von Ihren Rechner und Smartphones gelöscht. Und siehe da, wir können auch so kommunizieren, also „back to the roots“. Ach ja, dank Deiner guten Anleitungen, habe ich Seacloud auf einem Banana PI installiert und greife per OpenVPN aus der Ferne darauf zu. Funktioniert hervorragend.

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  2. Dennis says:

    Danke für den Artikel, aber Android ist meines Wissens nach auf über 80 % installiert.
    Zählt noch irgendwas anderes zu „mobile Geräte“ oder wieso ist der Schnitt so niedrig?

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    • Jan Karres says:

      Kommt immer darauf an welche Zahlen man nimmt. Die genannten Zahlen sind von Statista entnommen. Es kann jedoch sein, dass diese anders erhoben deutlich höher sind, da es, wie du schon sagst, immer auf die Definition ankommt und auf die Zeitspanne, die man betrachtet.

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  3. Lila Gustav (@ludwiggustav) says:

    Hey,
    Ich meine diese Woche gelesen zu haben, dass Mozilla neuerdings einen Vertrag mit Yahoo geschlossen hat, sodass jetzt yahoo die voreingestellte Suchmaschine bei Mozilla wird, da der Vertrag mit Google ausgelaufen ist.
    Ansonsten sehr interessanter Artikel!

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  4. Wolfgag von Sulecki says:

    “ .. Diese Daten können und werden jedoch auch zur Verbesserung der Nutzererfahrung verwendet. So sind die Suchergebnisse von Google personifiziert und man gelangt dadurch schneller zum gewünschten Ziel.. „

    Das kann man auch genau gegenteilig sehen:

    Google
    – stellt die Restaurants vor, die dafür zahlen – andere werden nicht angezeigt;
    – wählt anstelle des Nutzer für ihn bestimmte Angebote aus – enthält ihm andere Angebote vor;
    – nimmt diese Daten und macht ein enormes Geschäft daraus – die Nutzer werden mit „peanuts“ abgespeist.

    Die dahinter stehende Bevormundung der Nutzer halte ich jedoch für schlimmer. Google ist ein Konzern, ohne jede demokratische Kontrolle [der Datenschutz in U.S.A. ist miserabel] und hat die Absicht Geld zu verdienen bzw. seine Mitbewerber auszuschalten oder klein zu halten.
    Ich habe in U.S.A. lange gelebt und kenne das mangelhafte Ethikverständnis der dortigen Verantwortlichen („Manager“) nur zu gut – für ‚profit‘ schrecken sie vor (fast) nichts zurück.

    Mir ist mulmig wenn ich sehe, dass fast alle Apps und Dienste meines Mobiltelefons Daten (die für die Funktion unnötig wären) an Goggle senden.

    Besonders stuzig macht es mich, wenn mir als Nutzer angedroht wird „andere Funktionen ihres Telefons werden vermutlich nicht funktionieren wenn sie diese ?? Funktion abschalten“ – anstatt mir zu sagen WIE welche Funktionen zusammenhängen und WELCHE ich ohne Schaden abschalten könnte.

    Ich will z.B. kein Google+, Maps, Play Movies, Play Music, Play Kiosk, Galerie, drive, hangouts, Play Games, Books, etc. – aber ich mag sie nicht löschen, weil ich dann eventuell mit funktionslosem Telefon dasitze …. das macht mich sehr ärgerlich.

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    • Jan Karres says:

      Ein grundinformatisches Verständnis bedarf es meiner Ansicht nach um zu verstehen was passiert, wenn man sich selbst auf andere Wege begibt. Das kann auch ein Unternehmen, dass es dazu gewillt ist, nicht in Kürze an einem Smartphone erklären. Wie im Artikel geschrieben bietet es nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile. Jedoch würde ich die von dir aufgestellte Behauptung, dass Inhalte bewusst nicht angezeigt werden, für die nicht bezahlt werden, stark anzweifeln, da es (in der EU nehme ich an) eine Kennzeichnungspflicht für Werbemittel gibt, woran sich meines Kenntnisstandes nach auch Google hält.

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      • Wolfgang von Sulecki says:

        Äpfel & Birnen-Vergleich:

        Etwas wegzulassen ist nicht ‚gelogen‘ und auch nicht ungesetzlich, denn die Kennzeichnungspflicht gilt nur für eine „Anzeige“ die erscheint.
        Aus einer Anzahl von z.B. Restaurants einige nicht zu nennen hat mit „Anzeige“ nichts zu tun.

        Was das „Verständnis“ angeht nur soviel:
        Gegen die über mehrere ‚apps‘ gestreute und voneinander abhängige Sammlung von Daten kann sich eine Einzelperson nur noch durch Verzicht retten – Verzicht auf manche so ‚positiven‘ Angebote [siehe augenblickliche Werbung „Pastinaken“ / „Kinoa“ / „Döner“ bei den Privatsendern] die zu nichts anderem aufgelegt sind als genau das zu machen was Google dann tut, nämlich Daten sammeln!

        Ich frage mich manchmal wie wir es vor 50 Jahren (da war ich 20) geschafft haben zu leben – ganz ohne Google und Amazon und NSA ….

        Übrigens habe ich eine Möglichkeit gefunden Google von meinem smartphone [OnePlus One] runter zu werfen. Ich habe ALLES gelöscht und den Urzustand wieder hergestellt – und dann alle mit Google verbundenen Dienste deaktiviert.

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        • Jan Karres says:

          Wenn bestimmte Inhalte auf Grund von monetären Handlungen entfernt werden ist das eine Art der Werbung. Folglich denke ich wir haben hier Äpfel und Äpfel 😉

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Trackbacks & Pingbacks

  1. Wozu brauchen wir noch Datenschutz? » Jan Karres sagt:

    […] vielen anderen Staaten, ein Land in dem Datenschutz großgeschrieben wird. Sieht man sich jedoch an wie viel Daten Google und Co. über uns sammeln können, egal ob auf rechtlich völlig klarer Basis oder nicht, so stellt sich für mich die Frage, wozu […]

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