Distrochooser: Auswahlhilfe für Linux Distributionen

29 Apr
29. April 2015

Der Einstieg in die Linux-Welt ist selten ein einfacher. Mit dem Raspberry Pi hat man zwar eine Hardware, die die ersten Schritte deutlich vereinfacht, aber wenn man auf einen vollwertigen Rechner Linux installieren möchte wird man feststellen, dass man, bevor praktisch mit Linux umgeht, eine Distribution wählen muss. Es gibt nämlich nicht das eine Linux Betriebssystem, wie es das bei Windows, Windows RT oder Mac OS X der Fall ist, dass zwar auch seine neuen Versionen kennt, dennoch ein und das selbe Betriebssystem ist, sondern viele verschiedene Linux Distributionen.

Eine Linux Distribution ist eine Sammlung von Programmen, die den Linux-Kernel als Kern des Betriebssystems beinhaltet. Dabei hat jede Distribution seine Vor- und Nachteile zu bieten. So gibt es Distributionen, die einfacher aufgebaut sind und durch grafische Oberflächen den Einstieg vereinfachen, jedoch gibt es auch solche für Linux Hardcore-User bei denen man ohne Erfahrung wirklich Hilflos davor sitzt.

Wer ein eine passende Linux Distribution sucht, und noch nicht so genau weiß welche Distribution den eigenen Ansprüchen genügt, oder aber seinen Linux-Horizont erweitern will, der sollte einmal beim Distrochooser von Christoph (aka 0fury) vorbeisehen.

Anhand von weniger als 20 ohne spezifische Vorkenntnisse zu beantwortenden Fragen versucht Distrochooser herauszufinden, welche Distributionen für dich in Frage kämen und versucht dir anhand dessen Emfehlungen zu geben welche Distribution du für deine Bedürfnisse einmal ausprobieren solltest. Dabei wird jede Distrubution kurz beschrieben und auf deren Webseite verlinkt.

In der Auswahlhilfe sind alle bekannten Linux Distributionen vorhanden, jedoch auch einige eher weniger bekannte und solche, die einen speziellen Zweck wie die Anonymisierung des Benutzer aus Ziel haben.

Bevor ich euch jetzt aber noch weiter beschreibe was Distrochooser ist schaut doch selbst einmal vorbei und probiert es selbst aus. Und wenn ihr Feedback zu dem Projekt habt könnt ihr das Christoph gerne via Twitter oder als Kommentar auf diesen Artikel hinterlassen, da er bei hier sowohl mitließt, als auch gelegentlich Gastartikel schreibt!

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3 Antworten
  1. Alex says:

    Naja ist ganz nett, allerdings habe ich 5 Distros mit 77% usw. Einsteigern wird es damit nicht einfacher gemacht. Ich denke die meisten Ein- und Umsteiger fahren doch am einfachsten mit einem Ubuntu-Derivat.
    „alte“ Leute: Mint Mate, evtl Elementary?
    junge Leute: Cinnamon
    Poweruser: Kubuntu

    Wobei ja jeder seine eigene Distro bauen und benutzen darf, ich finde aber man sollte gerade bei den einfachen Nutzern aufpassen dass sie sich nicht im Jungel verlieren. Sonst kaufen die sich einen Mac (Iphone hat man ja eh schon).

    Trotzdem Danke für den Tipp 😉

    Antworten
    • Christoph says:

      Hallo Alex,

      danke für dein Feedback.

      Es gibt momentan noch einige solche Situationen, in denen mehrere Distros mit ähnlichen Kriterien als Ergebnis geliefert werden. Jedoch werde ich in der nächsten Zeit noch Fragen ergänzen, um diese Ergebnisse prozentual „außeinander“ zu ziehen. Damit da einfach klarere Ergebnisse geliefert werden.

      Antworten

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  1. […] Distrochooser wurde im April auch mehrfach in Blogs erwähnt, darunter auf musicchris.de und jankarres.de. Außerdem ist der Distrochooser in der Ausgabe 02/2015 von EasyLinux […]

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