Steve Jobs Präsentationstechniken: Einführung

01 Apr
1. April 2015

Steve Jobs galt als einer der besten Kommunikatoren weltweit und schaffte es mit Apple aus einem Technologie Unternehmen eine Lifestyle Marke zu schaffen. Die Verwirklichung der Marke basierte u.a. auf seinen Präsentationstechniken, die er in den Keynotes anwendete. Damit schaffte er es, dass Verbraucher, Journalisten und Investoren ihm „helfen wollten“ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt zu schaffen.

„A person can have the greatest idea in the world. But if that person can’t convince enough other people, it doesn’t matter.“ — George Burns

Mein Interesse für die Person Steve Jobs wie auch die in seinen Firmen etablierte Produktphilosophie bewegte mich dazu mich mit dessen Techniken in Keynotes auseinanderzusetzen. Er verwandelte eine Präsentation über langweilige Technikprodukte in ein theaterartiges Event mit einem Plot, Helden und Schurken. Dabei unterrichtete er nicht nur über die inhaltlichen Aspekte eines Produktes, sondern inspirierte und unterhielt die Zuschauer – er brachte ihnen seine Vision näher.

Aus der Idee eines sogenannten Fachreferats für die Schule wurde schnell mehr als der vierfache Inhalt der Prüfungsanforderung, sodass ich mich entschloss die Arbeit als vier Artikel in diesem Blog zu veröffentlichen. Die Präsentationstechniken lassen sich, wie in einem Theaterstück, in ein Three-act play unterteilen. Zunächst muss man eine Story erschaffen, die Zuschauer in den Bann zieht (called Create a story). Daraufhin werden wir uns mit der Überbringung der Botschaft des Vortrags (called Deliver the experience) beschäftigen. Der letzte Akt befasst sich mit dem Verfeinern und Verbessern der Präsentation (called Refine and rehearse) unter Einbezug der Körpersprache. Dabei verwendete ich bewusst teils englische Begriffe, da mir diese in dem Gesamtkontext klarer erschienen.

Ich möchte euch an dieser Stelle dazu ermuntern sich die skizzierten Handlungsweisen auf den Keynotes von Steve Jobs via YouTube anzusehen und dabei auf die genannten Punkte der einzelnen Teile zu achten. Das ist die beste Möglichkeit die theoretisch und anhand von Beispielen erklärten Punkte praktisch zu verstehen und bietet damit die Möglichkeit den Präsentationsstil von jedem von uns zu verbessern.

Außerdem kann ich, wenn einen das Thema eingehender interessiert, empfehlen sich das Buch oder Hörbuch The Presentation Secrets of Steve Jobs von Carmine Gallo zu Gemüte zu führen. Viele der in diesen Artikeln beschriebenen Methodiken stammen von Erklärungen seines Buches. Jedoch beschreibt er die angesprochenen Punkte in diesem wesentlich eingehender als ein paar Artikel es können.

Relevanz von Präsentationen in unserer heutigen Welt

  • Kollegen und Investoren von Visionen überzeugen
  • Fertige Produkte verkaufen
  • Betrifft heutzutage die meisten Lebens- und Arbeitsbereiche

>> weiter zum zweiten Teil Create a story

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5 Antworten
  1. Anonymous says:

    Cooler Artikel!

    Ich finde es bei Präsentationen außerdem sehr wichtig, dass Stichpunktlisten nach möglichkeit vermieden werden. Selbst sehr trockene Themen lassen sich oft viel besser als Prozessdiagramm/Flowchart aufzeigen. Mit der Programmiersprache R kann man auch wunderbar ausgefallene Diagramme erstellen.

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    • Jan Karres says:

      Es gibt wesentlich mehr Mittel mit denen sich eine Präsentation mitreißend gestalten lässt. Die Methodik, die in den kommenden Artikeln beschrienen werden, probierte ich nun selbst bereits zwei mal aus und muss sagen, trotzdem meine Anwendung noch deutlich ausbaufähig ist, waren diese Vorträge um ein vielfaches besser im Vergleich zu solchen, die ich zuvor hielt. Subjektiv gemessen an dem fantastischen Feedback, dass ich nach den Vorträgen erhielt.

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      • Anonymous says:

        Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich mit gut gestalteten Präsentation sich auch zu trockenen Themen Diskussionen anregen lassen. Ich habe z.B. Diskussionen zum Thema Netzpolitik nach einem Referat anregen können. Wenn man allerdings im Team arbeiten muss, wollen die Coworker oft lieber nur „klassisch“ präsentieren. Ich hoffe, dass Präsentationstechniken z.B. in der Schule in der Zukunft eine größere Rolle spielen.

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  2. David says:

    Du hast die Unternehmensberater vergessen, die ohne Powerpoint gar nicht mehr überlebensfähig sind ;-).

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  1. […] sollte man eine Story, einen Plot, eine Geschichte schreiben, die man erzählen möchte. Wer die Einleitung zu dieser Artikelserie noch nicht kennt, sollte zunächst diese […]

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