Das war SoBehindert!

06 Jun
6. Juni 2016

Erinnert ihr euch noch an SoBehindert? Im August 2014 kündigte ich dieses Projekt auch im Blog an. Ein YouTube Kanal auf dem ich das Thema Behinderung mal auf eine etwas lockerer Art behandeln wollte, um es insbesondere jugendlichen und jungen Erwachsenen näherzubringen.

Bis zum Februar 2016 veröffentlichte ich wöchentlich Videos; danach kam nur noch unregelmäßig etwas Neues und das letzte reguläre Video ist mittlerweile vor rund einem Jahr veröffentlicht worden. Der Kanal hat derzeit rund 7.500 Abonnenten und ca. 285.000 Aufrufe auf die Videos erhalten. Für ein solch spezielles Thema wahrscheinlich gar nicht so wenig.

YouTube war für mich persönlich vor allem der erste Schritt in Richtung Video, ein Türöffner um viele tolle Menschen kennenzulernen und aus der Kammer herauszukommen um etwas zu erleben. Es war eine wundervolle Zeit, insbesondere das Jahr 2015 werde ich aus dieser Perspektive wohl nicht mehr so schnell vergessen.

Dennoch stelle ich das Projekt mit dem heutigen Tag endgültig ein. Bevor ich an dieser Stelle tausend Worte verliere, die ich bereits im oben verlinkten Video verlor, schaut euch am besten das Video an. Ob ich zukünftig noch etwas mit dem Medium Video mache? Und wie ich das machen werde! Nur aus einer anderen Perspektive, und mit einem anderen Anspruch als bei meinem Erstlingswerk SoBehindert.

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1 antworten
  1. #dingshier says:

    Vielleicht kommt Dir in den Sinn, daß yt-u-b-e nicht das einzige Portal ist,
    auf dem man(Du) veröffentlichen kann. Gerade in Zeiten von sog. algorhythmischer Verdichtung/Kanalisierung also dem „Hingeführt-werden“ auf Inhalte, die vermeintlich mit Deinen Interessen zu tun haben, darf auch gerne an die Vielfalt erinnert werden.

    Warum IMMER google-Produkte auch von Dir benutzt werden, weiß ich nicht-
    da ich ein sehr intensiver Leser Deines Blogs, aber auch der Raspi-Artikel bin,
    erschreckt mich die Tendenz, nur dort zu veröffentlichen- ehrlich, Dein Webserver und Deine Intellegenz lassen es zu, wie ein Journalist zu agieren.

    Das könnte bedeutet, die erzeugten Videos entweder ausschließlich hier oder zumindest mehrheitlich auf Deinen Systemen abzulegen, oder strebst Du damit kommerzielle Interessen an. Diese „Mainstreamerei“ trägt dazu bei, daß Dir das Maß an echter, nachvollziehbarer Individualität mangeln könnte, um ein ansprechendes Gesprächthema mit Frauen/Individuen zu führen.

    Gerade das zwischenmenschliche Miteinander geht derzeit verloren-
    mit jedem google-oder-fb Link bzw. dort plazierten Content geht Dir die „echte“ Individualität flöten-
    die Leute brauchen den Link und gehen nach „Konsum“ davon aus, Dich zu kennen bzw. Dich zu verstehen-
    wenn das der Wahrheit von zwischenmenschlicher Wahrnehmung und gesellschaftlicher Teilhabe entsprichtg-
    Prost Mahlzeit!

    Respekt für Deine Herangehensweise an technische Fragestellungen-
    um auf zwischenmenschlicher Ebene zu punkten bedarf es m.E. mehr als nur Likes, klicks, Hits usw.
    Dafür „darf“ man sich raustrauen, sich auch mal im Cafe einfach den Rest des Tages aufzuhalten und „gut aussehen“-
    wenn das Glück Dir hold oder Deine Persönlichkeit genügend entwickelt , besteht eine gute Chance das zu finden, was man „menschliches Miteinander auf Augenhöhe“ nennen kann.

    Innerhalb dieser Personengruppe geht Partnerschaft besonders gut, ist aber mit Risiken verbunden, die für einen Informatiker in ihrer Reichweite sehr schwer einzuschätzen sind. Da wird es dann auch wirklich spannend-

    Hey, ich habe wirklichen Respekt für Deine Arbeit, Deine Hingabe für Deine Interessen und vor allem auch vor Dir als Person, weil selbst Behinderung keine echte Hürde zu sein scheint, um neue Leute kennenzulernen-
    das geht aber nur in der realen Welt, dafür kann man sich nicht vor einen Rechner setzen und hoffen.

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