Castrex: „YouTube des Podcastings“ startet

14 Feb
14. Februar 2018

Wohin man in der Medienwelt hört: Podcasts sind im Trend. Du kannst sie in der Bahn, im Auto oder beim Chillen anhören. Das Angebot und die Vielfalt an Podcasts wächst und damit wiederum das Interesse an diesem neuen Medium.

Wie finde ich aber was mich interessiert und wie kann ich Podcasts überhaupt hören? Auf welchen Wegen kann ich Podcastern Feedback zu deren Shows geben? Und kann ich auch eigene Geschichten in einem Podcasts erzählen? Drei Kernfragen, die wir mit Castrex beantworten.

Im Internet findest du für alles was dich begeistert eine Plattform, die du einfach nutzen kannst: Mit Freunden schreibst du über WhatsApp, Bilder aus deinem Urlaub teilst du auf Instagram und wenn du ein Video ansehen möchtest, wirst du auf YouTube gehen. Podcasts, hörbare Audioinhalte im Netz, hingegen sind verstreut. Über 400.000 Podcasts findest du im Internet, wobei jeder seine eigene mehr oder minder gute Website, App oder auch nur einen Link zur MP3-Datei bereitstellt. In den vergangenen Monaten wurden Podcasting Apps veröffentlicht, die dir als Hörer den Konsum von Podcasts bereits in dieser einen Hinsicht erleichtert.

Castrex bietet dir ebenso eine einfache Möglichkeit Podcasts zu hören: Du findest rund 12 Mio. Episoden von über 400.000 Podcasts auf Castrex. Dabei ist es uns wichtig, dass du Hören kannst, wann immer du möchtest und wo immer du möchtest. Du verwendest unsere Web-App castrex.com an deinem Computer, unsere Android App oder die iPhone App – und alles ist über die Geräte hinweg synchronisiert. Um inspirierende Podcasts zu finden, haben wir mit Entdecken, Durchstöbern, populäre Podcasts, für dich persönlich empfohlene Podcasts und redaktionell empfohlenen Podcasts eine Vielzahl an Möglichkeiten geschaffen, damit du findest, was dich wirklich interessiert.

Damit nicht genug denken wir Podcasting weiter. Während du heute mit Podcastern umständlich über E-Mail, Reddit, Facebook, Twitter oder deren eigene Website in Kontakt trittst, kannst du in den Castrex Apps direkt deine Meinung hinterlassen und mit anderen Hörern über die Inhalte der Episode diskutieren. Und damit du während des Podcasts Kapitel, Links, Bilder, Videos und noch viel mehr Hintergrundinformationen zur aktuell laufenden Episode sehen kannst, haben wir mit den Path Shownotes die Podcast Shownotes grundlegend neu gedacht. Du siehst nicht nur zum exakt richtigen Zeitpunkt in der Episode relevante Zusatzinformationen, sondern kannst damit auch vorab sehen, worum es in einer Episode inhaltlich gehen wird (beispielsweise in Citizen Science von der TED Radio Hour).

Castrex ist aber noch weit mehr als nur eine Plattform, auf der du Podcasts konsumieren kannst. Wer seine eigene Geschichte erzählen möchte, ist bei Castrex bestens aufgehoben. Mit Castrex kann jeder ambitionierte Podcaster ohne technische Vorkenntnisse in wenigen Minuten einen eigenen Podcast starten. Du benötigst keine eigene Website, musst keine komplizierten Podcasting Plugins einrichten oder selbst anfangen zu programmieren. Bei uns kannst du in unter drei Minuten starten. Falls du schon Podcaster sein solltest und deinen Podcast zu Castrex umziehen möchtest, um von allen Vorteilen profitieren zu können, ist das nicht viel komplizierter: Wir ziehen deinen Podcast von jedem beliebigen Podcast-Hoster vollautomatisch um, während du dich zurücklehnst. Hören kann den selbst produzierten Podcast jeder in den Castrex Apps – im Web, Android und iOS. Natürlich funktioniert das auch mit jeder anderen Podcasting-App dank RSS Feed.

Podcaster können auf Castrex nicht nur hochladen, sondern erhalten von uns zudem mehr als 20 Statistiken über deren Hörer. Angefangen von üblichen Statistiken wie der Anzahl an Downloads, über die Demografie der Hörerschaft bis hin zu wichtigen Kennzahlen wie der Hörerbindung, mit der Podcaster ihre Inhalte stetig verbessern können. Aus Podcast-Produzent und Podcast-Konsument wird so eine Community. Denn, die Interaktion steht bei Castrex im Mittelpunkt.

Was YouTube für Video ist, das ist Castrex für Audio. Castrex ist sozusagen das „YouTube des Podcastings“. Mit Castrex haben Podcaster und Hörer eine gemeinsame Plattform, auf der sie sich treffen und austauschen.

Kostenlos für Hörer und Podcaster gleichermaßen. Mittelfristig planen wir zudem ein Partnerprogramm mit kooperierenden Werbetreibenden aufzulegen, mit dem es möglich sein wird individuell passende Audiowerbung auszuspielen, welche Hörer nicht nerven, Podcastern ermöglicht mehr spannende Inhalte zu produzieren und dank innovativer Technologien Werbetreibenden hilft eine messbare und effektivere Platzierung ihrer Botschaften in Podcasts zu erreichen, als es heute im Podcasting möglich ist.

Habe ich in dir den Wunsch geweckt Castrex selbst auszuprobieren? Du kannst Castrex ganz einfach kostenlos unter castrex.com testen – und die Android App oder iPhone App herunterladen!

Hinter Castrex steckt für mich persönlich ein großes Abenteuer, das ich vor etwas mehr als einem Jahr anfing. Von der Idee Podcasting grundlegend zu verbessern und Menschen über das Medium zu verbinden, über die Entwicklung der Software bis hin zum Aufbau der Unternehmensstruktur. Ich habe nicht nur einen Hintergrund in der Software- bzw. Webentwicklung, sondern habe mit meinem eigenen YouTube Kanal 2014/2015 erleben dürfen welch wunderbare Menschen ich durch eine Plattform, auf der man gemeinsam ein Medium produziert, kennenlernen kann. Hätte ich meine Videos nicht auf YouTube, einem Ort an dem sich viele kreative, offene und herzliche Menschen tummeln, sondern in meinem eigenen Blog veröffentlicht, so bin ich mir sicher, hätte ich diese Menschen nie kennengelernt.

Podcasting begann für mich, als ich neben einer 7-Tage-Arbeitswoche kaum noch Zeit fand Videos anzusehen, ich jedoch trotzdem neue Impulse sehen oder hören wollte. Während des Kochens kam ich auf die Idee, dass es bestimmt spannende Hörinhalte geben müsste. Von der Vielfalt und Qualität der Inhalte fasziniert, fand ich als Konsument es zugleich kompliziert gute Inhalte zu finden. Und wenn ich dabei daran dachte, ob meine Mutter Podcasts auch hören könnte, war die Antwort meist Nein, da die Zugänglichkeit der Inhalte sich als kompliziert erwies. Als ich mich damit befasste wie man selbst einen Podcast startet, merkte ich noch deutlicher, dass dies ein Medium ist, welches Informatiker erfolgreich bedienen können; nicht aber diejenigen, die gute Geschichten erzählen können und keinen informatischen Hintergrund besitzen. Das ist nicht nur ein unglücklicher Umstand, sondern behindert aktiv ein starkes Wachstum der Podcasting Szene.

Dadurch zeigte sich mir, dass in Podcasting noch ein großes Potenzial schlummert fantastische Geschichten zu erzählen, Menschen durch das Medium zusammenzubringen und schlussendlich eine Arbeit voranzutreiben, die erfüllend ist.

Castrex, wie es heute online geht soll nur der erste Schritt sein Podcasting nachhaltig zu verändern. Ich hoffe, dass du ein Teil dieses Abenteuer wirst – als Hörer, Teil der Community oder als Podcaster. Ich freue mich nicht nur über jede Bewertung im Google Playstore oder Apple Appstore, sondern auch über konstruktives Feedback – Bugs, Probleme, Idee, Wünsche und Kritik – gerne per E-Mail an support@castrex.com. Ich werde versuchen mich um jedes Feedback persönlich zu kümmern, damit wir Podcasting gemeinsam verbessern!

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18 Antworten
  1. Jan says:

    Haben bei Castrex gehostete Podcasts auch einen normalen RSS-Feed, den ich mit jeder normalen Podcast-App abonieren kann, oder muss ich die App/Plattform benutzen?

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    • Jan Karres says:

      Danke für deinen Kommentar, Jan. Wie in dem Artikel erwähnt haben die auf Castrex gehosteten Podcasts selbstverständlich einen normalen RSS-Feed, damit jeder Hörer weiterhin dort hören kann, wo er möchte, wenn er nicht die Castrex Apps verwenden möchte.

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  2. Michael says:

    Lieber Jan, wir lernten uns auf den Gautinger Internettreffen – kennen wäre zu hoch gegriffen – wir trafen uns und seitdem verfolge ich so weit es ging, was du so treibst. Ich finde deine Idee toll und wünsche dir einen youtubmäßigen Durchbruch, damit du auch weiterhin an tollen Ideen arbeiten kannst. Das wollte ich nur mal gesagt haben 🙂

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    • Jan Karres says:

      Vielen Dank für deine netten Worte, Michael. Wir werden sehen wie weit es Castrex bringen wird. Unabhängig von dem Erfolg des Produktes war es ein Jahr in dem ich so viel wie selten zuvor dazulernen konnte.

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  3. Lorenz says:

    Hi Jan,
    das sieht sehr, sehr cool aus! Ich werde die App die nächsten Tage mal ausprobieren.

    Liebe Grüße,
    Lorenz

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    • Jan Karres says:

      Vielen Dank für dein Lob! Ich würde mich über eine Bewertung der App im Google Play Store bzw. Apple App Store freuen, wenn du Castrex getestet hast!

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  4. Jonathan Schneider says:

    Erster Eindruck ist nicht sonderlich überragend. Entweder Castrex will mein Facebook-Profil oder mein Geburtstatum. Zum Podcast hören braucht man das nicht. Nur zum gezielt bewerben…

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    • Jan Karres says:

      Ich danke dir für dein Feedback, Jonathan. Datenschutz ist ein Thema, dass wir ernst nehmen. Du findest in unseren Datenschutzbestimmungen unter „Datenerfassung auf unserer Webseite / App“ eine genaue Erklärung wozu wir dein Geburtsdatum verwenden. Mit Daten wie deinem Geburtsdatum können wir dir Podcasts gezielter vorschlagen, sodass du schneller Inhalte auf Castrex findest, die dich wirklich interessieren. Wir versuchen dir somit einen Mehrwert durch die Angabe zu bieten.

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      • Joram says:

        Warum ist das nicht optional? Ich fand es auch befremdlich, mich registrieren zu müssen, um einen Podcast zu abonnieren. Das macht sonst keine App, die ich benutzt habe.

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        • jonathanschneider says:

          Geht mir genauso. Lieber zahle ich einmalig (wie bei Pocketcasts) statt mich verkaufen zu müssen.

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          • Jan Karres says:

            Vielen Dank für euer Feedback, Joram und Jonathan. Und entschuldigt bitte meine späte Antwort.

            Castrex soll eine Lösung bieten, die Podcasting weiter denkt und bessere Lösungen bietet als bisherige Strukturen im Podcasting. Dazu zählt auch, dass Podcasts nicht nur auf einem Endgerät gehört werden können, sondern über mehrere Geräte hinweg. Dazu ist es notwendig Abonnements einem Benutzer zuordnen zu können, mit dessen Zugangsdaten er sich auf mehreren Geräten anmelden kann. Außerdem sind Abonnements in einer Web-App ohne Zuweisung zu einem Account technisch kaum umsetzbar bzw. gehen für den Benutzer teils verloren (z.B. wenn er seinen Localstorage und Cache leeren würde). Die angesprochene Lösung von Pocket Casts handhabt die Nutzung genauso. Möchte der Nutzer deren Web-App (neben einem der Mobile-Apps) verwenden, so ist eine Account zwingend notwendig. Auf Castrex ist im Gegensatz zu Pocket Casts die Web-App keine extra zu bezahlende Erweiterung, sondern grundlegender Bestandteil des Angebots (vergleichbar mit der Vorgehensweise von YouTube), sodass ein Account für jedes Abonnement notwendig ist.

            Ich hoffe ihr könnt mit dem Hintergrund die Entscheidung nachvollziehen, dass Abonnements nur meinem Account auf Castrex möglich sind.

  5. Oskar Roesler says:

    Tolls Projekt, aber aktuell 3 Kritikpunkte: Pop-up nutzt auch wenn der Host TLS zur Verfügung stellt kein TLS, mit den Standard einstellung von uMatrix geht gar nichts. 2. Warum Google-APIs ? 3. Nach dem Anhören bleibt bei der Audiozeitleiste des Pop-ups ein weißer Balken.

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    • Jan Karres says:

      Vielen Dank für dein Feedback Oskar und entschuldige bitte, dass ich diesen Feedback-Kanal in den vergangenen Tagen nicht auf dem Schirm hatte, weshalb du erst heute Rückmeldung erhältst.

      1. TLS Mixed Content: Könntest du mir bitte genauer beschreiben was du unter „Pop-up“ in dem Fall verstehst und wo genau du auf Mixed Content (kein TLS) stößt. Leider konnte die benannte Stelle nicht auffinden. Falls nicht alle Verbindungen TLS verschlüsselt sind, gilt es dies selbstverständlich umzustellen.

      2. Google APIs: An diesem Punkt nehme ich an, spielst du auf das Thema Datenschutz an. Castrex denke Podcasting weiter und möchte, wie du im Artikel auch lesen kannst, Podcaster und Werbetreibende zusammenbringen. Dazu müssen Daten gesammelt werden, die für eine zukünftige Vermarktung nützlich sind und von Werbetreibende anerkannt werden. Google bietet dazu branchenweit anerkannte Tools wie Google Analytics an. Diese werden natürlich unter Beachtung des Datenschutzes eingesetzt. Genaueres zum Einsatz der APIs findest in der Datenschutzbestimmungen von Castrex (https://castrex.com/privacy-policy).

      3. Bug des Audioplayers: Leider kann diesen Bug mit den gegeben Informationen nicht nachvollziehen. Schreib bitte eine E-Mail an support@castrex.com, in der du ein Screenshot des Problems anhängst, den Link angibst, auf welcher Unterseite das Problem auftritt und angibst welches Betriebssystem, Browser und Browser Version du verwendest. Wir werden uns darum bemühen eine zeitnahe Lösung zu finden, damit auch in dem von dir präferieren Browser Castrex einwandfrei funktioniert.

      Danke für deine Mithilfe!

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  6. Nils says:

    Gibt’s schon ein Zwischenfazit?
    Wie kommt Castrex an?
    Gibt es viele, die ihre Podcasts bei Castrex haben sperren lassen (Ich bin auf bereits zwei gesoßen, die nicht mehr „da“ sind…)

    LG

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    • Jan Karres says:

      Danke für deinen Kommentar, Nils. Castrex ist eine laufende Plattform die sich stetig weiterentwickelt. Rund einen Monat nach dem Start einer Plattform ist es zu früh gegriffen ein Fazit zu ziehen, da der Aufbau einer Community ein längerfristiges Projekt ist.

      Wie du richtig bemerkt hast, möchten einige Podcaster nicht, dass ihre Podcast in Podcatchern wie Castrex oder das in einem anderen Kommentar angesprochene Pocket Casts gehört werden können. Das finden wir natürlich schade, da wir den Nutzern von Castrex möglich viele tolle Podasts in einfacher weise zugänglich machen möchten und Podcaster damit neue Hörerschaften bringen möchten. Wir respektieren aber den Wunsch der einzelnen Podcaster, wenn sie ihre Podcasts entfernen lassen möchten, weshalb du einzelne Podcasts leider nicht auf Castrex hören kannst.

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    • jonathanschneider says:

      Hallo Nils,
      wer lässt sich den sperren? Ich habe nur von Anfang an den https://www.staatsbuergerkunde-podcast.de/ vermisst – und damit auch die Funktion einen podcast (wie früher) einfach per feed zu abonieren – dann wäre es kein Problem gewesen ihn zu integrieren.
      Eine Podcastapp mit der ich nicht alle podcasts hören kann die ich hören will ist für mich uninteressant – ich will keine zwei Apps für den gleichen Zweck (Podcasts hören) installieren.

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      • Jan Karres says:

        Im Sinne der Podcaster veröffentlichen wir keine vollständige Liste, welche Podcasts auf Castrex gesperrt wurden. Auf ausdrücklichen Wunsch des Betreibers des angesprochenen Podcasts wurde dieser aus Castrex entfernt, da der Podcaster nicht möchte, dass seine Inhalte über Podcatcher wie Castrex gehört werden kann.

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