Twitter: Mein liebstes Social Network und Kommunikationsmittel

31 Mai
31. Mai 2014

Twitter. Als ich mich das erste mal anmeldete und es ausprobierte dachte ich mir: Wer braucht denn so etwas? Und meldete mich wieder ab. Etwas über ein Jahr später probierte ich es noch einmal aus – und konnte dabei feststellen wie schön praktisch es ist, wenn man erst mal das Funktionsprinzip überrissen hat. Das war im November 2012. Im Mai 2014 haben wir nun drei etablierte Social Networks, die fast überall vertreten sind, auch wenn Ersteres von den meisten benutzt wird: Facebook, Twitter und Google+. Und heute sage ich euch, dass Twitter mein liebstes Social Network und inzwischen auch Kommunikationsmittel im Netz* ist.

Was Twitter für mich so attraktiv macht

  1. Kürze: Durch die Kürze von 140 Zeichen pro Tweet hat man die Möglichkeit, auf einen Blick zu erkennen ob die Information aus dem Tweet mit eventuell vorhandenem Link für einen relevant ist. Durch diese Kürze verändert sich die Sprache auf das Minimum an relevanten Worten.
  2. Direkt: Bedingt durch die Kürze ist auch die Möglichkeit mehr zu Lesen. Dies hat zur Folge, dass man nicht selten auch von populären Leuten wie großen Bloggern oder Politikern Antworten erhält, da diese direkt an sie gerichtete Tweets (Messages) sehen und auch noch vernehmen können.
  3. Transparent: Dadurch, dass alle Kommunikation, mit Ausnahme von Direct Messages, öffentlich stattfindet ist diese transparent. Jeder hat die Möglichkeit, eine Diskussion zu verfolgen oder sich selbst in diese einzumischen. Auch werden Worte (je nach Situation natürlich bedingt) überlegter gewählt, da sie eben von jedem gelesen werden können.
  4. Sozial: Durch Hashtags kommen zu bestimmten Themen viele Meinungen und Diskussionen zustande. Da man davon ausgehen kann, dass jeder der an der Diskussion teilnimmt, auch Interesse an dieser hat, findet man darüber Leute deren Interessenlagen ähnlich den eigenen sind.
  5. Follow Prinzip: Ein weiterer schöner Punkt ist, dass Twitter auf dem Follow Prinzip basiert. Man ist nicht mit jemandem befreundet und sieht damit gegenseitig die Inhalte, sondern man folgt nur den Accounts, die einen selbst interessieren. Gegenseitigkeit kann bestehen – muss aber nicht:

Vergleicht man dies mit Facebook, so findet man dort eine andere Art von Social Network vor. Ein Social Network, dass darauf ausgelegt ist, mit Leuten zu kommunizieren, die man persönlich kennt, nicht aber um mit Leuten zu kommunizieren, die man bislang noch nicht kannte oder die einen nicht kennen, da sie Personen des öffentlichen Lebens sind.

Google+ bewegt sich für mich irgendwo dazwischen. Einerseits ist die Kommunikation mit Leuten, die man bereits kennt, gut und privat möglich. Andererseits bietet Google+ durch die Anwendung des Follow Prinzips und insbesondere der Communitys (Gruppen) eine klasse Möglichkeit, von Gleichgesinnten etwas zu erfahren. Das größte Problem besteht jedoch darin, dass Googles Social Network nur von einzelnen Gruppen aktiv genutzt wird – wie z.B. einer inzwischen echt großen Raspberry Pi Community auf Google+.

Falls du also noch nicht Twitter nutzen solltest, schaus dir doch einfach mal an. Twitter zu nutzen bedeutet eben nicht darüber zu twittern, dass man gerade am Kochen ist oder sich auf dem Klo befinden – es ist viel mehr ein direkter, transparenter, sozialer und einfacher Austausch mit Menschen, zu denen man ansonsten vielleicht keinen direkten Draht finden würde.

* Außer der E-Mail, die ich auch sehr gern habe 😉

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