Banana Pi: Raspberry Pi mit leistungsstarker Hardware?

22 Aug
22. August 2014

Der Banana Pi wurde häufiger als Raspberry Pi Klon mit leistungsstarker Hardware bezeichnet, da der Hersteller LeMaker eine Kompatibilität zum Raspberry Pi versprach und auch der Name eine unverkennbare Ähnlichkeit aufweist. Ich habe mir inzwischen einen Banana Pi gegönnt und habe ihn einmal unter die Lupe genommen. Vorab sei so viel gesagt: Kompatibilität ist ein sehr dehnbares Wort, aber der Banana Pi überzeugte mich dennoch. Insbesondere wenn er im Serverbetrieb mit verschiedenster Software lief.

Technische Spezifikationen
Zunächst denke ich sollten wir einen Vergleich zu dem Namensvetter Raspberry Pi und dem Cubieboard 2 anstellen. Die Ausstattung des Banana Pis ist wesentlich reichhaltiger als die des kleines Wunderwerks, das viele von uns begeistert. Gleichzeitig ist der preisliche Sprung mit momentan ca. 35€ bei Amazon nicht ganz so groß wie bei dem Cubieboard 2.

Banana Pi Cubieboard2 Raspberry Pi Model B Rev 2.0
Größe 92 mm × 60 mm 100 mm × 60 mm 85,60 mm × 53,98 mm
CPU ARM Cortex-A7 (2 x 1GHz) ARM Cortex-A7 (2 x 1 Ghz) ARM1176JZF-S (700 MHz)
GPU ARM Mali400 MP2 ARM Mali400 MP2 Broadcom VideoCore IV (shared VRAM)
Arbeitsspeicher 1GB 1GB @ 960MHz DDR3 512 MB SDRAM
USB 2.0 Anschlüsse 2 2 2
OTG micro USB Anschlüsse 1
SATA 1 1
Speicherkartenslot für Betriebssystem SD microSD SD/MMC/SDIO
Eingebauter Speicher (NAT) 4 GB
Netzwerk 10/100/1000 MBit Ethernet-Controller 10/100 MBit Ethernet-Controller 10/100 MBit Ethernet-Controller
Bussysteme 26 extended pins including I²C, SPI, UART, CAN bus, CSI 96 extend pin including I2C, SPI, RGB/LVDS, CSI/TS, FM-IN, ADC, CVBS, VGA, SPDIF-OUT, R-TP Bis zu 16 GPIO Pins, SPI, I²C, UART
Infrarot Empfänger Ja Nein Nein
Mikrofon Ja Nein Nein
Energieverbrauch 5V 2A (max. 10 Watt) 5V 2A (max. 10 Watt) 5V 700 mA (max. 3,5 Watt)
Stromquelle Micro USB Anschluss DC-USB Kabel Micro USB Anschluss
Betriebssystem (vorinstalliert) Android 4.2
Preis ca. 35€ ca. 56€ ca. 32€

Dokumentation und Community
Den Raspberry Pi zeichnet u.a. aus, dass die Macher viel Wert auf OpenSource setzen und es geschafft haben eine aktive Community zu schaffen. Auch der Hersteller des Banana Pis ist darum bemüht eine Community einzubinden und Open Source Bildungsprojekte durch Banana Pi Samples auszustatten (Artikel dazu nicht mehr verfügbar).

Ein Wiki, ein Forum und Programmcode des Banana Pis, welcher einen dazu befähigt seinen eigenen Kernel zu basteln, bietet LeMaker ebenfalls, wobei dies auf den ersten Blick nicht ganz übersichtlich ist. Über Suchmaschinen gelangt man zunächst auf BananaPi.org, auf deren Webseite zwar einige Dinge beschrieben sind, jedoch keine Betriebssystem Images zu finden sind, ein zweites Forum verlinkt ist und auch ein zweites Wiki zu finden ist. Sucht man etwas weiter stößt man auf die Herstellerseite Lemaker.org, auf der erst weitreichendere Informationen und die gesuchten Links gefunden werden können.

Betriebssysteme
Für den Banana Pi gibt es zahlreiche Images, welche man sich auf die SD-Karte installieren kann. Im Resources Bereich von Lemaker.org findet sich neben Lubuntu, Bananian, OpenSuse, Scratch und Fedora auch ein Port von Raspbian (Debian) des Raspberry Pis wieder. Dieser bietet die von den Nutzern des Systems auf dem Raspberry Pi bekannte Umgebung, einschließlich der raspi-config Tools. Alles auf dem Banana Pi abgestimmt. Erfreulich ist auch, dass es ebenfalls ein ArchLinux Image gibt, wobei ich dieses selbst noch nicht ausprobierte.

Das angebotene Android Image ist laut Golem.de momentan jedoch wenig hilfreich, (Hubert in den Kommentar schrieb, dass es mit dem Android 4.4beta1 Image nun funktioniert) da es keinen Treiber für den LAN-Chip mitbringt, mit WLAN USB-Sticks Probleme bereitet, es sich nur mit Hilfe von Windows installieren lässt und allgemein die Performance sehr mäßig sei.

Eine Distribution mit dem beliebten Media Center XBMC/Kodi findet sich auf der offiziellen Seite bislang nicht. Jedoch wird man auf BananaPi-Kaufen.de fündig. Dieses läuft, wie in einem YouTube Video gezeigt, auch bereits recht ordentlich, aber noch nicht optimal.

Kompatibilität zum Raspberry Pi
Der Hersteller warb mit der Kompatibilität seiner Platine zum Raspberry Pi. Im Softwarebereich, mit der Portierung von Raspbian, könnte man durchaus davon sprechen. Im Bezug auf die Hardware, die mit dieser Aussage wohl eher gemeint war, hat der Hersteller die GPIO-Schnittstelle so angepasst, dass sie sich weitgehend mit den Modulen Wiringpi v1 für C und Rpi.GPIO für Python ansprechen lässt. Außerdem ist die 26-polige GPIO-Schnittstelle genau so wie beim Raspberry Pi angeordnet, wurde jedoch um zehn PINs erweitert. Die weiteren PINs wie auch die geringfügig größeren Maße der gesamten Platine können für Breakoutboards, die für den Raspberry Pi produziert wurden, auf dem Banana Pi ein Problem darstellen. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, dass Anschlüsse auf dem Board anders angeordnet sind als auf dem Raspberry Pi, auch um u.a. den SATA-Anschluss unterzubringen, was dazu führt, dass außerdem viele für den Raspberry Pi passgenaue Erweiterungsboards nicht verwendet werden können.

Auch die CSI (Camera Serial Interface) und DSI (Display Serial Interface) Anschlüsse des Banana Pi sind physisch leicht breiter und auch mit je zehn weiteren PINs ausgestattet, wodurch sich weder das Kamera Modul noch Displays für den Raspberry Pi ohne Weiteres nutzen lassen.

Performance und Leistungsaufnahme
Mit dem Cubieboard2 kaufte ich mir vor einigen Monaten eine leistungsstärkere Alternative zum Raspberry Pi, mit dem fast alle getesteten Anwendungen liefen. Lediglich der Bukkit Minecraft Server auf Java Basis lief auf dem Cubieboard2 nicht ganz rund und die Nutzung des Einplatinenrechners mit grafischer Oberfläche war gelegentlich mit kurzen Wartezeiten verbunden, wobei dies schon deutlich besser als bei dem Raspberry Pi war.

Der Banana Pi legt hier trotz gleicher CPU und GPU noch einmal ein ganzes Stück drauf. Der Minecraft Server läuft rund, wenn auch der CPU mit beiden Kernen, bei zwei Spielern, die auf diesem ihre Bauwerke errichten, zwischen 70% und 90% Auslastung schwankt. Die grafische Oberfläche LXDE läuft in fast jedem Fall flüssig. Dies bewog mich dazu spaßeshalber Chromium zu installieren und die Performance war auch hier, im Verhältnis zur Hardware, fantastisch. Der Browser startete in etwa fünf bis sechs Sekunden und der Aufbau von Webseiten lief auch in wenigen Sekunden ab.

Auch der SATA Anschluss überzeugte. Mit rund 15MB/s beim Transferieren einer großen Datei (> 10GB) war der Banana Pi knapp drei mal so schnell wie das Cubieboard 2. Natürlich ist dieser Wert immer noch weit von den maximalen Leistungsmöglichkeiten einer HDD entfernt, jedoch sollte dieser Durchsatz in den meisten Fällen ausreichend sein.

Aus der guten Performance und dem 5V 2A Netzteil (max. 10W) erwartete ich eine entsprechend hohe Leistungsaufnahme, wurde aber auch hier positiv überrascht. Bei dem laufenden Minecraft Server schwankte die Leistungsaufnahme zwischen 3,9W und 4,4W, was im Höchstfall etwas über 0,1KWh am Tag wäre, was für die gebotene Leistung ein meiner Meinung nach echt guter Wert ist.

Fazit
Ich werde den Banana Pi weitestgehend für Software-Experimente nutzen und in diesem Bereich hat er mich vollstens überzeugt. Er wird damit mein Cubieboard 2 aufgrund der besseren Performance ablösen. Für Nutzer, die auf einen leistungsstärkeren Raspberry Pi hoffen und auch mit einigen Hardwareerweiterungen hantieren wollen ist der Banana Pi ein zweischneidiges Schwert. Zwar bietet der Banana Pi mit dem GIPO-Kompatibilität eine gute Grundidee, die aber in der Praxis auf einige Probleme stoßen wird.

Kaufen und Zubehör
Nachdem es nicht einfach war ein ordentlich verarbeitetes Gehäuse für den Banana Pi zu finden zeige ich euch im Folgenden meine Einkaufsliste. Ich bestellte die Teile wie verlinkt bei Rasppishop.de und Amazon (Preise Stand 21. August 2014). Dabei legte ich Wert auf eine qualitativ hochwertige SD-Karte. Eine Festplatte, die via SATA verbunden wurde lag samt Kabel noch im Schrank, weshalb sie hier nicht verlinkt wird.

Quellen: Lemaker.org, BananaPi.org, Golem.de, Preise Stand 13. September 2015
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37 Antworten
  1. Andre says:

    Ist die Xbmc performance besser als die vom pi? Auf dem Cubietruck soll es ja nicht vernünftig laufen. Hat also nur bedingt was mit der Leistung zu tun.
    Kann man deine Tutorials für Seafile und BitTorrentSync dann auch auf dem BananaPi verwenden, sofern man das portierte Raspian verwendet?

    Beschäftige mich erst seit kurzem mit Einplatinencomputern und bin etwas überfordert 😉

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    • Jan Karres says:

      Die im Artikel erwähnte XBMC Distribution habe ich selbst nicht ausprobiert. In dem verlinkten Video sieht man jedoch, dass die Performance im Vergleich zum Raspberry Pi meines Erachtens nach deutlich flüssiger läuft. Auf dem Cubietruck denke ich liegt dies primär an einem nicht richtig ausentwickelten Image und weniger an der Hardware.

      Man sollte fast alle Raspberry Pi Artikel in meinem Blog genau so auf dem Banana Pi verwenden können.

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      • Benedikt Hübschen says:

        Leider gibt es noch keine XBMC-Distribution für den Banana die die ARM Mali400 MP2 GPU richtig unterstützt, Videos < 720p laufen akzeptabel, aber ab 720p ist es unmöglich etwas zu gucken

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        • Andres says:

          Ist die Grafik vom Banana allgemein schlechter oder fehlen hier nur die benötigten Treiber? Oder könnte es sein das in 2 Jahren der BananaPi den Raspy in jeder Disziplin schlägt?

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          • Jan Karres says:

            Das sollte hauptsächlich an den Treibern liegen. Folglich wird die Zeit zeigen, ob vom Hersteller oder der Community hier noch wesentlich effizientere Lösungen entwickelt werden (können).

  2. Simon says:

    Ich benutze meinen Raspi zur Zeit als Download Server mit Pyload und eigentlich reicht die perfomace mir, aber beim entpacken oder verschieben auf eine ntfs platte, hätte ich schon gerne ein bisschen mehr speed.
    Heißt es denn, dass die Installation der programme und das bedienen dann genauso, wie beim raspi ist? Ich kann deine Anleitungen also auch auf den Banana Pi anwenden oder muss ich neue Anleitungen suchen, die speziell auf den Banana Pi angepasst sind?

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    • Jan Karres says:

      Weitestgehend sollte es so funktionieren wie beim Raspberry Pi. Lediglich, da der Prozessor eine andere Architektur hat, könnte es an einzelnen stellen sein, dass man mehr selbst kompilieren muss und die Raspberry Pi spezifischen Anwendungen wie Raspcontrol werden nicht laufen.

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  3. Marc van Lange says:

    Ich bin vom BananaPi auch überzeugt. Ich betreibe einen Seafile/VPN/Web/mySQL Server. Alles ohne GUI. Auf dem Raspberry Pi war alles etwas zäh, der BanPi erledigt das besser. Die Migration war einfach: Das BanPi Image auf eine SD Karte geschrieben, und alle relevanten Dateien der RasPi Karte (SDA2) auf die BanPi Karte kopiert… Fertig.
    Ein wichtiger Hinweis noch: ich hatte den Raspberry-pi immer „rückwärts“ über den USB Port versorgt. Mein versuch das auch mit dem BanPi zu machen endete mit einer zweiten Bestellung….

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  4. Jan | slmft.de says:

    Was mir beim BananaPI noch fehlt ist die Community. Hoffe das wird noch was.

    Und vom XBMC/Kodi auf dem BananaPI halte ich auch noch nicht so viel.
    In dem verlinkten Video ruckelt ja sogar eine AVI Datei vom USB Stick.

    Hat da vielleicht schon jemand Erfahrungswerte bezüglich H264/x264/avc => 10Mbps Streaming ?

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  5. Andres says:

    Also muss ich beim BananaPi nicht viele Abstriche machen, was die einsteigerfrendlichkeit angeht?
    Bin gerade am überlegen ob BananaPi, Rasp B+, oder Cubietruck

    Möchte aber eigentlich nur Bit Torrent Sync, Seafile, Owncloud, Cal/CardDAV einrnichten (nicht alles gleichzeitig). Das ganze dann möglichst nach guten Tutorials, vor allem was die Sicherheit angeht. Nicht das meine Owncloud nacher ein offenes Scheunentor ist.

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    • Jan Karres says:

      Im Falle, dass du etwas nicht hinbekommst hast du halt nicht die riesige Community des Raspberry Pis. Raspbian für den Banana Pi basiert auf Debian, weshalb man sich im Falle von Fragen zur Software jedoch, genau so wie beim Raspberry Pi, in diese Richtung wenden kann. Folglich würde ich sagen, dass er nicht viel weniger einsteigerfrendlich ist.

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  6. pelle says:

    Als Mediaplayer taugt der BananaPi genauso viel oder wenig, wie Cubieboard oder Cubietruck. Das Problem ist auch hier die Mali GPU, für die es keine guten Linux-Treiber gibt.
    Bis das gelöst ist, ist für mich immer noch ein Intel NUC oder eine Zotac Box mit etwas RAM, kleiner SSD (oder HDD) und Openelec die erste Wahl. USB-Stick statt Festplatte ginge auch, ist aber deutlich weniger performant.

    Grundsätzlich finde ich das Ding schon attraktiv. Insbesondere bei dem Preis!
    Beim Cubietruck lastet der GB-Lan-Anschluss das System ganz schön aus und bringt auch nicht die volle Leistung (schafft die Hardware nicht). Ist aber immerhin etwas schneller.
    Ich werde aber wohl beim CB2 bleiben – für meine Anwendungen (NGINX, MySQL,Owncloud, Pyload, Samba, Imapfilter) reicht es völlig aus.

    Deine Geschwindigkeitstests beziehen sich wahrscheinlich auf den Transfer via Lan. Systemintern ist mein Cubieboard2 deutlich schneller beim SATA-Transfer.
    Das würde zu den Erfahrungen mit der LAN-Geschwindigkeit beim Cubietruck (gleiche CPU, auch GBit-Lan) passen.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Sata-Port und der Umzug des ganzen Systems auf eine HDD das System deutlich beschleunigt.

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    • Jan Karres says:

      Leider sind die Zahlen nicht über LAN, sondern über das Kopieren von Festplatte zu SD-Karte, die 20MB/s packt, gemessen. Beim Cubieboard2 das Selbe.

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      • pelle says:

        Erstaunlich! Könnte am Kartenadapter oder Linux (Filesystem?) zu liegen. Wenn es nicht die gleiche Karte ist, vielleicht auch an der geringeren/unterschiedlichen Schreibgeschwindigkeit der SD-Karte liegen.

        Geschwindigkeitstests zum Cubieboard/-2/truck:
        http://www.forum-cubieboard.de/Thread-test-geschwindigkeits-test?highlight=geschwindigkeit
        Ich habe nicht selbst gemessen, aber gefühlt passt das schon.
        Auf der SD-Karte habe ich nur noch die /boot/uEnv.txt die auf die HDD verweist. (NAND will ich nicht löschen.)

        @ANDRES
        Ich hab bis jetzt alle Raspberry-Tutorials 1:1 auf dem Cubieboard umsetzen können. Ich mache allerdings auch keine Hardwarespielereien und nutze es als reines headless-Serversystem.
        Daher genauso einsteigerfreundlich. Und wegen der Sicherheit: Updates einspielen. Die anderen Konfigurationen sollten diesbezüglich identisch sein.

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        • Andres says:

          Ok, ich bin halt eigentlich ein totaler Noob und muss mich immer wieder fragen ob ich hier überhaupt Zielgruppe bin 😉
          Andererseits bin ich auch ein Bastelkind und vergeude gern meine Zeit mit technischen Spielerreien.

          Aber beim Raspy gibts ja massig Tutorials die man eigentlich einfach abarbeiten kann. Eine Owncloud dürfte ja unterm BananPi z.B. deutlich performanter sein.

          Hardware-Module brauche ich eigentlich erstmal nicht, bleibt also nur noch der fast verdoppelte Stormverbrauch im 24/7 Betrieb.

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  7. Dennis says:

    Ich werde mit den Banana Pi demnächst kaufen.
    Ist eigentlich Zufall, dass ich diesen Artikel hier gefunden habe, danke dafür, jetzt bin ich mir noch mehr sicher, dieses Gerät zu kaufen.

    Mein Einsatzgebiet wird NAS und Cloud sein, hier ein Thread im Banana Pi Forum zum Thema Datendurchsatz:
    http://forum.lemaker.org/viewthread.php?tid=218&extra=page%3D1&page=3
    Es sollen maximal ca. 30 MB/s möglich sein, soweit ich mich erinnern kann, ist der Ethernet-Port beschnitten.
    Aber dieser Wert ist für mich ausreichend.
    Oder gibt es einen anderen Einplatinenrechner, welcher sich besser für NAS eignet und in einem ähnlichen Preisbereich liegt?

    Antworten
    • Dennis says:

      Ich habe noch vergessen zu Fragen, wie sieht es mit Verschlüsselung aus?
      @Jan Karres könnten sie vielleicht testen, wie die Übertragungsraten sind, wenn man die Festplatten mit 128 oder 265 Bit AES verschlüsselt?

      Antworten
    • Jan Karres says:

      Meiner Meinung nach ist der Banana Pi momentan das beste Gerät in diese Richtung – besser als das vergleichbare, aber teurere, Cubieboard.

      Antworten
      • jonathan says:

        @Jan
        Wie hast du die Festplatte formatiert (Dateisystem)? 15mb/s scheinen mir sehr wenig? Was für eine SD Karte hast du eingesetzt?

        Antworten
        • Jan Karres says:

          SD-Karte schafft 25MB/s, Festplatte ist, um eine einfache Kompatibilität zum Befüllen unter Windows herzustellen, NTFS formatiert. Letztere ist nicht optimal, wobei ich auch anhand der CPU Last kein Grund für einen Einbruch sehen würde.

          Antworten
  8. gerlingam says:

    Da ich schon vor einigen Monaten vorhatte, mir einen neuen Pi zuzulegen, überlege ich mir gerade ob ich mir lieber einen BananaPi holen sollte. Dass einzige, dass mich abhält ihn zu bestellen, ist die Frage, ob auch ArkOS auf dem BananaPi ohne Einschränkungen läuft. Ich würde nämlich gerne einen OwnCloud-Server und (vielleicht) noch einen kleinen WordPress Blog draufmachen.

    LG Jonas

    Antworten
    • Jan Karres says:

      Ich würde mir die Software an deiner Stelle lieber per Hand mittels Tutorials installieren, damit du den Ansatz einer Ahnung davon hast was auf dem Gerät läuft.

      Antworten
  9. Daniel says:

    Sehr schöne Übersicht über die drei Boards.
    Habe noch nicht allzuviel mit dem BananaPi rumgespielt, bin aber sehr gespannt was alles geht oder wo die Grenzen liegen..

    Du hast erwähnt, dass der Test eines Minecraft Servers auf dem BananaPi bei dir bei 70-90% Auslastung bei zwei Nutzern lag. Kannst du genaueres sagen zu Serversoftware (Java Version, LinuxDistro) und ggf weiteren Einstellungen oder Optimierungsplugins für Bukkit? Ich habe leider wesentlich schlechtere Ergebnisse erzielt bisher und kann mir das nicht genau erklären …

    mfg

    Antworten
    • Jan Karres says:

      Raspbian, Java Paket oracle-java7-jdk, Bukkit Minecraft Server fork Spigot, gestartet mit optimiertem parametrisierten Startscript für Java. Und der CPU lief auf einem Tackt von 1Ghz.

      Antworten
  10. Friedhelm says:

    Hey, ich bin auf dem Gebiet Raspberry Pi und co noch sehr unerfahren!
    Ich habe mir nun nach langer Rechere im Netz ein HummingBoard i2eX von SolidRun bestellt, was ich dann nur als Mediacenter nutzen möchte.
    Wie sind da eure Meinungen?

    Antworten
  11. Hubert Dreiling says:

    In Android 4.4beta1 funktioniert das LAN, habs heute mal ausprobiert.
    http://www.bananapi.com/index.php/download?layout=edit&id=29

    Antworten
  12. Dennis Häussler says:

    Ich hätte 2 Frage. Zum einen möchte ich liebend gerne einen Minecraftserver bauen, hatte das mit dem Raspberry vor und stieß auf geteilte Meinungen die Leistung betreffend. Manche Stimmen sagten das RPI ist zu schwach für diese Art von Server, deshalb ist es eher nix. Somit dachte ich an das Banana Pi und wollte dieses dem selben Zweck zunutzen besorgen. Geht der Server auch auf dem Banana? Die andere Frage ist, ob man die selben Spielereien, wie etwa Haushaltsgeräte steuern (Kaffeemaschine, Licht, usw…), auch auf dem Banana Pi machen?

    Antworten
    • Irgendjemand says:

      Ja, du kannst auf dem Banana Pi einen Minecraftserver _hosten_.
      Da würde ich dir aber anstatt von Bukkit oder dem „Vanilla“-Server den Bukkit-Fork Spigot empfehlen, der hat Performance-Optimierungen, die auf jeden Fall Lagg reduzieren. Da Minecraft in Java programmiert ist, ebenso wie der Server dafür, sind Minecraft und Minecraft-Server plattformunabhängig.

      Antworten
    • Irgendjemand says:

      Ja, die selben ‚Spielereien‘ kann man auch auf dem Banana Pi machen.
      (Steht übrigens auch im Artikel über uns, da steht sogar noch viel mehr!)

      Die Python-Bibliothek RPi.GPIO und Wiringpi v1 für C wurden auch für den Banana Pi geportet, da sollte alles einwandfrei laufen. Der Banana Pi hat sogar 10 Pins mehr im Vergleich zum Raspberry Pi, da kann man noch mehr machen.
      Aber bitte versuche nicht, den Wechselstromstecker einer Kaffeemaschine an die GPIO-Pins anzulöten, dafür gibt’s Breakout Boards.

      Antworten
  13. Benedikt says:

    Wie sieht es eigentlich aus, wenn man auf dem Banana Pi mehrere Dienste gleichzeitig laufen lassen will, also etwa Owncloud und VPN-Server. Geht das mit dem BaPi dank Dual-Core-CPU recht gut?

    Antworten
  14. I.R.Gendwer says:

    Hab den Bananapi jetzt 3 Wochen, die Platine an sich ist hardwaremäßig deutlich besser und schneller als der Raspi. Leider sind die angebotene Softwareimages noch sehr unausgegoren.Ich wollte eigentlich für mein Xbmc den Raspi ersetzen aber auf keinem Image läuft es wirklich flüssig.
    Am besten läuft xbmc auf Anroid 4.2.2 (4.4. ist nicht zu gebrauchen) ,allerdigs haperts bei einigen 1080p Movies manche laufen ruckelfrei manche nicht,Auch beim empfohlenem MX player mit Neon Codec.Was bei einem Player ruckelt läuft mit nem anderen und umgekehrt.
    Ich denke es wird noch einige zeit dauern bis das was wird.
    Bis da hin bleibe ich beim Raspberry.

    Antworten
  15. Tony says:

    Hallo Jan,

    den Banana Pi gibt es bald in einer neuen, überarbeiteten Version: Banana Pi Pro. Ich habe mal einige aktuell bekannte Informationen / Neuerungen zusammengetragen: http://www.einplatinencomputer.com/banana-pi-pro-veroeffentlicht/

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