Was in einer Beziehung wirklich zählt

30 Nov
30. November 2016

Dieses Jahr war und ist für mich ein Jahr in dem ich unheimlich viel gearbeitet habe. Der Schneeball, der in den vergangenen Jahren ins Rollen kam, wurde größer und größer. So groß, dass ich neben dem Studium manchmal nach Luft schnappen, und mir Zeit für mich nehmen musste. Für mich ist es toll viel zu arbeiten, es ist etwas, das mich häufig erfüllt. Zu sehen, dass man mit dem, was man bewerkstelligen kann, Menschen hilft. Doch es gab noch ein Thema das mich in diesem Zuge das Jahr über beschäftigte und beschäftigt. Etwas zu schaffen alleine macht mich nicht glücklich. Es muss noch eine andere Ebene geben auf der man Glück verspürt. Eine emotionale Ebene. Beziehungen zu Menschen. Ein Thema, das mich nach wie vor umtreibt, da ich nicht wirklich wusste, was ich mochte, doch im Laufe dieses Jahres glaube ich so einiges darüber gelernt zu haben, wovon ich euch auf einer gedanklichen Reise berichten möchte.

Vor einiger Zeit schrieb ich in diesem Blog Was Beziehung ist: Sinn und Unsinn. Der Kern dieses Textes war, dass eine partnerschaftliche Beziehung für mich auf derselben Basis fußen muss wie eine gute freundschaftliche Beziehung. Nur, darüber sollte das sexuelle Interesse bestehen. Und dieser Meinung bin ich im Kern nach wie vor. Und zugleich schaue ich mich bei meinen gleichaltrigen Mitmenschen um und am Ende kommt dabei ein provokanter Artikel wie Ich will sie ficken heraus, in dem ich klar zum Ausdruck bringen möchte, dass die sexuelle Ebene für mich zweitrangig ist – und zugleich beschäftigt mich diese natürlich ebenso wie jeden anderen.

Vielleicht bin ich, ohne mich in irgendeiner Weise abheben zu möchten, kein ganz normaler 21-Jähriger. Vielleicht hat mich das, was ich im direkten Umfeld in dem ich aufgewachsen bin, gesehen habe, nämlich wie es nicht funktioniert, durchaus in einer Weise gelehrt über Bestandteile einer wertvollen Beziehung nachzudenken, über die viele in meinem Alter noch nicht nachdenken. Vielleicht war es auch das Netz, in dem ich mich in meinen Teenager Jahren viel mehr aufgehalten habe als an irgendeinem anderen Ort. Letztlich egal. Ich habe mir dieses Jahr über den Spaß gemacht Menschen, die ich kennengelernt habe und mit denen ich spontan gut reden konnte, nach meinem Alter zu fragen, in dem Wissen, dass diese es nicht kannten. Meist kam ich da zwischen 25 und 29 Jahren heraus. Und wenn ich mit Menschen dieses Alters rede, dann fühlt sich das häufig so an, als würde ich mit diesen Menschen mehr auf einer Augenlinie kommunizieren als mit den meisten anfang 20-jährigen. Ein eigenartiges Gefühl, sag ich euch.

Ich habe für mich dieses Jahr durchaus gelernt zu glauben, dass eine sinnvolle partnerschaftliche Beziehung auf mindestens drei Ebenen fußen muss: Persönlichkeit, Kommunikation und Sexualität.

In der Ebene der Persönlichkeit sehe ich den Menschen in seinen vielen Facetten. Jeder von uns hat eine andere Ausstrahlung, die häufig den ersten Eindruck ausmacht, andere Interessen, die er oder sie mehr oder weniger intensiv verfolgt, und andere Absichten, die jeder mit seinem Handeln verfolgt. Jeder von uns wurde durch das was er oder sie erlebt hat anders geprägt und hat Meinungen zu Themen, wie sie in der Summe kein anderer hat. Und jeder von uns reagiert aus dem heraus was ihn ausmacht anders auf Ereignisse. Im Kleinen, wie im Großen. Das zusammen – und noch viel mehr – macht für mich eine Persönlichkeit und einen Charakter aus. Dieser ist etwas, das man bei einem Mitmenschen nicht von heute auf morgen kennenlernen kann. Man muss Schnittpunkte finden an denen man sich gemeinsam für etwas interessiert und sich dabei auf den Anderen einlassen. Einlassen bedeutet für mich, dass man sich auch mal treiben lässt und den anderen erlebt, denn nur so nimmt man Details wahr, die man sonst vielleicht nie gesehen hätte. Wenn ich mich an die vergangenen insbesondere zwei Jahre erinnere, so habe ich mit einigen Menschen Dinge erlebt, die ich mir davor nicht vorstellen hätte können zu erleben. Häufig haben sich genau diese Erlebnisse aber gelohnt. Das Bedarf jedoch Zeit. Sehr viel Zeit. Und man wird den Anderen nie vollständig kennenlernen, da es immer Gesichter von Menschen gibt, die man noch nicht gesehen hat – selbst wenn man einander über Jahre kennt.

Was ich auch gelernt habe: Du wirst eine Persönlichkeit nicht grundlegend verändern. Der Glaube daran, dass man den anderen verändern könnte, ist häufig eine Illusion. Wenn sich jemand verändert, dann er selbst von innen heraus, da es diese Veränderung selbst möchte. Anstupsen kann man den anderen, mehr jedoch nicht. In einer Beziehung wird man Kompromisse in vielerlei Bezug finden müssen, doch diese werden nur für beide zufriedenstellend sein, wenn sie beide Seiten eingehen möchten. Für mich bedeutet das im Umkehrschluss: Man sollte sich, wenn man merkt mit den Ecken und Kanten, den Eigenheiten und besonderen Seiten eines Menschen nicht Umgehen zu können, lieber andere Wege suchen, die für beide Seiten neue Türen öffnen, die besser sind als die jetzigen. Dass dieser Schritt kein Einfacher ist, das dürfte jedem klar sein.

Damit man eine Persönlichkeit erst kennenlernt, ist Kommunikation ein wichtiger Baustein. Ich habe genauso wie du jeden Tag mit einer Vielzahl an Menschen zu tun. Selbst wenn ich nur an ihnen vorbeilaufe, so kommuniziert man auf nonverbaler Ebene miteinander. Mit den meisten Menschen kommuniziert man nicht mehr. Mit einigen hebt man die Kommunikation auf eine verbale Ebene. Sprache, in der Form wie wir sie erleben, ist für mich eine Erfindung des Menschen, die im Laufe der Zeit in unheimlich viele ungeschriebene Gesetze der Gesellschaft eingebettet wurde. Diese Regeln schreiben nicht nur vor wie, sondern über was es angemessen ist sich zu unterhalten. Das mag für den Alltag seine Vorteile haben, doch wenn man einen Menschen in seiner Gesamtheit kennenlernen möchte, denke ich sollte man viele dieser Regeln einfach mal bei Seite legen, denn diese beschränken worüber man sich austauscht. Es gibt wenige Menschen mit denen man sich wohl fühlt völlig frei über alles zu reden, aber ich denke dies ist in einer Beziehung – welche Art auch immer – ein wesentlicher Bestandteil. Wenn ich darüber nachdenken muss, ob ich dem Gegenüber meine Ansichten und Erlebnisse, aber auch Wünsche und Ängste ganz offen mitteilen darf, so ist das für mich keine Basis einer guten Beziehung. Natürlich wird man so andere Meinungen hören, vielleicht sogar mal eine Breitseite von dem Gegenüber bekommen und den eigenen Standpunkt überdenken müssen. Aber ist nicht gerade das wichtig um einander zu verstehen?

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen etwas mehr Arschloch zu sein. Das bedeutet für mich nicht böse zu sein, sondern viel mehr auch mal klar zu sagen, wenn ich denke etwas sei nicht richtig und die Konfrontation zu suchen, anstatt immer eine harmonische Lösung für alles ohne große Diskussion zu wählen. Was daraus wurde? Ich habe bei Menschen, die mir wichtig sind, aus Situationen heraus Themen auf den Tisch gebracht über die ich denke, dass man an diesem Punkt reden sollte. Ja, dadurch habe ich mich dieses Jahr auch von Menschen emotional verabschiedet, die ich über Jahre gut kannte – oder eben vielleicht doch nicht so gut kannte. Ich habe mich von diesen verabschiedet, da ich keinen Weg fand wie diese mit mir und ich mit ihnen über die Themen ernsthaft und offen kommunizieren. Zugleich habe ich aber daran auch gemerkt mit welchen Menschen man über alles reden kann, ohne gewisse Vorbehalte zu haben. Selbst, wenn das Reden in dem Moment für beide Seiten nicht die angenehmste Situation ist. Das sind die Freundschaften, die ich wirklich schätze. Und genauso sehe ich es auch in einer partnerschaftlichen Beziehung: Wenn jemand nicht bereit ist miteinander ernsthaft und offen zu kommunizieren, dann ist das für mich keine Basis auf der ich mit jemanden viel Zeit verbringen möchte.

Was mich zur dritten Säule bringt: Der Sexualität. Eine Persönlichkeit zu kennen und mit seinem Gegenüber offen kommunizieren zu können macht erst einmal in meinen Augen „nur“ eine gute Freundschaft aus. Dies halte ich jedoch für sich genommen für deutlich wichtiger als Sexualität, denn Sexualität in den Vordergrund zu stellen glaube ich würde mich nicht nachhaltig erfüllen.

Wir sind jedoch Lebewesen, die sich ganz instinktiv fortpflanzen möchten und entsprechend nach Partnern suchen mit denen wir dies ausleben können. Sex für sich genommen ist für mich, wenn man es nüchtern betrachtet, nicht mehr als eine Abfolge von chemischen Reaktionen im eigenen Körper, die in erster Linie aus egoistischen Gründen erlebt werden möchten, da diese ein gutes Gefühl geben. Biologisch so veranlagt, dass sie zur Fortpflanzung des Spezies beitragen sollen, und zwar genau mit den Menschen, zu denen man sich emotional ganz unbewusst hingezogen fühlt. Das ist doch genial! Unsere Natur lässt unsere Körper Dinge tun, die dem einzelnen Freude bereitet und gleichzeitig der Gesamtheit helfen. Also, wenn es so einfach wäre.

Eingebettet ist das Thema Sexualität in meinen Augen, primär gesellschaftlich gelernt, in ein Schamgefühl. Es gibt soziale Erwartungen oder Normen, an die man sich zu halten hat, wenn man über diese Thematik spricht. Jemanden ganz direkt zu fragen was er oder sie für sexuelle Wünsche, aber auch Ängste hat, ist nur in sehr intimen Situationen denkbar – wenn überhaupt. Ganz davon abgesehen habe ich das Gefühl in unserer mitteleuropäischen Gesellschaft, aus der heraus ich das Thema lediglich betrachten kann, reden wir über Gleichberechtigung von Männern und Frauen, und doch schwingt häufig im gesellschaftlichen Verhalten mit, dass der Mann in (traditionellen) Beziehungen den stärkeren Part zu übernehmen habe. Sexuelle Witze werden meist in die Richtung von Frauen geäußert, was in der Haltung ‚Männer sind halt so‘ endet. Und dann gibt es ein paar Idioten, die das jeweils andere Geschlecht wohl nicht respektieren möchten, und dieses deswegen objektifizieren. Was aus meiner – männlichen – Perspektive zumeist auf männliche Mitmenschen zutrifft. Das ist doch Bullshit!

Männer wie Frauen – und dabei ist es egal wer mit wem in welcher Konstellation – haben doch alle sexuelle Wünsche und Ängste, bei denen man sich auf Augenhöhe begegnen sollte und den anderen genauso respektvoll behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Sexuell bezieht sich ganz explizit nicht nur auf den Akt, sondern ebenso alles drum herum, wozu ich selbst eine einfache aber bedeutungsvolle körperliche Berührung zähle, die bei einem Menschen ebenso ein Gefühl auslösen kann.

Manchmal kommt man in einer Runde von Menschen auch auf sexuelle Themen zu sprechen. Ich erlebe aus meiner subjektiven Warte in solchen Situationen ganz häufig, dass es ein großes Gelächter über Banalitäten wird, viele driften schnell in eine Richtung des für mich mangelnden Respektes ab wo über Menschen und Sexualität nur noch aus der Ich-Perspektive gedacht und gesprochen wird. Solchen Gesprächen entziehe ich mich mittlerweile regelmäßig, da dies nicht der Umgang ist, den ich mit dieser Thematik pflegen möchte. Sexualität wird für mich erst dann zu etwas, dass man gemeinsam ausleben sollte, wenn man seinem Gegenüber das geben möchte, was dieser sich wünscht und ihn dabei im gleichen Maße begleitet, um seine Ängste ernsthaft zu verstehen. Wie eben genauso in anderen Bereichen des Lebens, sollte dies in meinen Augen ein Geben und Nehmen sein.

In diesem Bezug hat jeder Wünsche, die man eben meist nicht kommuniziert. In Zeiten des Internets erfährt man vielleicht viel einfacher als früher durch die freie Zugänglichkeit von Informationen sowie Pornografie was einem gefallen könnte. Dabei ist an dieser Stelle natürlich zu erwähnen, was für mich selbstverständlich ist, aber vielleicht nicht für jeden, dass alleinige Information und insbesondere Pornografie natürlich nicht die Realität abbilden. Ich sage immer wieder gerne: Genauso wie du nach einem Hollywood Action Film nicht davon ausgehen darfst, dass du von Zug zu Zug springen kannst, ohne dass du dir etwas brichst, genauso stellt Pornografie nur eine inszenierte Welt von Sexualität dar. Ich, ein Netzkind, bin beim Durchstöbern des Netzes schon sehr früh mit solchen Filmchen in Berührung gekommen und habe dabei verschiedenste Vorlieben in deren abgebildeter Form gesehen. Letztlich bin ich immer wieder bei bestimmten Ausschnitten von BDSM, ein in sich unheimlich breit gefächertes Feld an Vorlieben, hängen geblieben. Über die Jahre habe ich einige dieser vielen Filme konsumiert, mich zugleich anderweitig informiert und natürlich auch an mir selbst etwas ausprobiert. Viele können damit, wie ich mit vielen anderen Vorlieben ebenso, nichts anfangen und das ist selbstverständlich okay so. Um diese Vorliebe zu umreißen sollte man nicht das populäre Buch Fifty Shades of Grey als Vorlage nehmen, denn das erzählt die Geschichte eines Mannes, der ein persönliches Problem hat und überträgt dies in einer sehr speziellen und alles andere als üblichen Form auf BDSM. Vielleicht, eine psychisch nicht ganz gesunde Form. Wenn man sich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt hat, schwankt man bei dem Film zwischen darüber Lachen und die Darstellung zugleich traurig zu finden. Entgegen dieser Darstellung geht es bei dieser Vorliebe in meinen Augen grob umrissen für beide Beteiligten darum, den größtmöglichen Spaß zu haben, wobei insbesondere Kommunikation, einander Vertrauen und an die Grenzen zu gehen, um diesen Spaß zu erwirken, eine wichtige Rolle spielt. Das alles mit einem hohen gegenseitigen Respekt, verpackt in ein Rollenspiel, weshalb dieser aufs Erste nicht ersichtlich zu sein scheint. Dieses Jahr habe ich mich mit dieser Thematik in der raren Zeit doch relativ intensiv auseinandergesetzt. Ich habe nicht nur über das Netz Menschen mit diesem Interesse kennengelernt, sondern mich mit manchen von diesen getroffen, über die Vorstellungen und Wünsche ausgetauscht und war auf einem Stammtisch von Menschen mit solchen Vorlieben. Wobei ich merkte, dass mir letztlich die Ebene der Persönlichkeit und Kommunikation bedeutend wichtiger als die sexuelle Ebene ist. Schlussendlich habe ich akzeptiert, dass dies eine Seite von mir ist. Und, dass Sexualität im Allgemeinen etwas ist worüber ich gerne offener Sprechen möchte. Manchmal auch ungeachtet dessen, was der gesellschaftlichen Norm entspricht – wie vielleicht an dieser Stelle.

Schlussendlich denke ich gehört zu einer partnerschaftlichen Beziehung in sexueller Hinsicht ein gegenseitiges Interesse, aber auch ein gleichartiges Interesse seine Sexualität auszuleben, damit es beiden Seiten gleichermaßen Freude bereitet. Und das mit einem selbstverständlichen Respekt, unabhängig von Geschlecht, Konstellation oder Vorliebe.

Das wiederum bedarf einer ernsthaften und offenen Kommunikation, auch über die eigene Sexualität. Um dem gerecht werden zu können, denke ich muss man häufig erst einmal einen Menschen auf der persönlichen Ebene kennen, verstehen und ihn mit allen seinen Ecken und Kanten jeden Tag wieder aufs neue lieben.

tl;dr

Glück bedeutet für mich unter anderem eine positive emotionale Beziehung zu Menschen. Eine Partnerschaftliche Beziehung fußt in meinen Augen dabei auf derselben Basis wie eine freundschaftliche Beziehung – mit dem Unterschied, des sexuellen Interesses.

Ich habe für mich verstanden, dass eine sinnvolle partnerschaftliche Beziehung auf mindestens drei Ebenen fußt: Persönlichkeit, Kommunikation und Sexualität.

Persönlichkeit bedeutet für mich, den Menschen so zu mögen, wie er ist, denn grundlegend verändern wird man eine Person nicht. Dabei sollte man ernsthaft und offen über alles miteinander kommunizieren können, ohne die Reaktion des anderen fürchten zu müssen. Nur wenn das gegeben ist, dann sehe ich eine Basis für eine Beziehung. Im Sexuellen denke ich, sollte man sich in einer partnerschaftlichen Beziehung auf Augenhöhe begegnen, den anderen respektvoll behandeln und Wünsche wie Ängste des anderen nicht nur verstehen, sondern auf diese eingehen. Ob es auf sexueller Ebene passt, entscheidet letztlich auch, ob man in dieser Hinsicht ähnliche Wünsche hat.

Erst wenn das alles stimmt, ist das eine Beziehung, wie ich sie gerne leben würde.

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2 Antworten
  1. Jerome says:

    Hallo Jan,

    wir kennen uns zwar nicht, aber dass ist für mich kein Grund etwas nicht zu sagen.
    Ich besuche deinen Blog von Zeit zu Zeit und erfreue mich an deinen technischen Anleitungen für Raspberry und co.
    Heute bin ich erstmals auf einem persönlichen Eintrag von Dir gelandet.
    Anfangs war es neugier nach dem Menschen „dahinter“, aber beim Lesen empfand ich es zunehmmend als, viel zu selten ausgesprochene Ehrlichkeit. Ich bin 35. Lebe seit 16 Jahren in einer wundervollen Beziehung. Seit vielen Jahren sehe ich viele Menschen die sich trennen, weil sie genau das nicht können, was u.a. wichtig ist, was Du beschreibst: Kommunikation und Kompromissbereitschaft.

    In meinem Leben habe ich, respektive deiner Erzählung ähnliches erlebt.

    Bleib‘ glücklich, und hab ein tolles 2017.

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    • Jan Karres says:

      Danke für deine offenen Worte, Jerome. Hat mich gefreut, diese gerade lesen zu dürfen 🙂 Artikel dieser Art veröffentliche in diesem Blog damit andere Menschen, die mich auch nicht face-to-face kennen, Meinungen zu meinen Ansichten hinterlassen können, wie du es getan hast.

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