Archiv Kategorie: Einplatinencomputer (außer Raspberry Pi)

Raspberry Pi: Alternativen in der Übersicht

24 Jun
24. Juni 2015

Anfang 2012 begann mit der Markteinführung des Raspberry Pis ein Hype um Einplatinencomputer. Inzwischen wurden nicht nur über fünf Millionen (Februar 2015) dieser Rechner verkauft, sondern es befinden sich diverse Alternativen zum Raspberry Pi auf dem Markt.

Die Einplatinencomputer unterscheiden sich in ihrer Hardwareausstattung, aber auch in deren Support seitens der Software signifikant. So kann es sein, dass die Rechner, trotzdem sie auf dem Blatt leistungsstärker als der Raspberry Pi sind, doch nur knapp diesen überbieten, da die Software weit nicht so ausgereift ist. Das hängt auch von der Community, die sich um die Alternativen bieten, ab.

In der folgenden Übersicht habe ich über 50 Alternativen zum Raspberry Pi zusammengetragen, wobei ich zunächst auch die wichtigsten Spezifikationen der aktuellen Raspberry Pis aufgeführt habe, damit man diese vor Augen hat. Im Bezug auf die Qualität zusammengesetzt auf Hardware, Software und der Community kann ich Banana Pi, ODROID und HummingBoard wie auch die BeagleBoard Modelle nahelegen anzusehen. Die weiteren Einplatinencomputer sind teils auf eigne Faust einzurichten und zu entdecken und damit für nicht Linux affine Nutzer nicht die große Freude.

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Arduino Plattform: Was ist das eigentlich?

17 Jun
17. Juni 2015

In diesem Artikel möchte ich euch die Arduino Plattform vorstellen. Das ist eine Plattform, mit der ihr Dinge in der physischen „echten“ Welt wahrnehmen und darauf reagieren könnt. Zusätzlich zeige ich euch, was den Arduino ausmacht, was ihr mit dem Arduino anstellen könnt und außerdem werde ich natürlich die Unterschiede zum Raspberry Pi erklären. Am Ende gibt es dann Tipps, wie man am besten mit dem Arduino Bauen und Programmieren beginnt.

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Odroid C1: Raspberry-Pi-Konkurrent mit mehr CPU und RAM

07 Jan
7. Januar 2015

Der südkoreanische Hersteller Hardkernel bringt mit seinem Einplatinencomputer Odroid C1 einen leistungsstärkeren Konkurrenten zum Raspberry Pi auf den Markt, der sich preislich jedoch im selben Preissegment ansiedelt.

Der Bastelrechner Odroid C1 hat als Herzstück, dem Prozessor, einen ARM-Cortex-A5 (ARMv7). Dieser beinhaltet vier Kerne mit einem Takt von jeweils 1,5 GHz. Dem wird der Mali 450 MP2 Grafikprozessor mit OpenGLS-ES-Unterstützung (Dekodierung von Videos) zur Seite gestellt. Der DDR3 Arbeitsspeicher ist 1 GB groß. Als Massenspeicher, bspw. für das Betriebssystem, steht neben einem microSD-Karten Slot (bis zur Klasse UHS-1) auch ein Slot für aufsteckbare eMMC-Module (max. 64 GB) zur Verfügung.

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Banana Pro: Überarbeiteter Banana Pi angekündigt

22 Okt
22. Oktober 2014

Der Banana Pi ist eine wesentlich leistungsstärkere Alternative des Raspberry Pis und erschien erst im März 2014. Nach nur sieben Monaten kündigt der Hersteller LeMaker eine überarbeitete Version namens Banana Pro an, welche im Vergleich zum Banana Pi nochmals Verbesserungen im Detail bietet.

Als Prozessor kommt wieder der Dual-Core Prozessor ARM Cortex-A7 auf 1 Ghz getaket und der Mali400MP2 GPU zum Einsatz, wodurch es softwareseitig lediglich geringfügiger Anpassungen bedarf. Ebenso enthält das neue Modell wieder 1GB RAM, einen 1 Gbit Ethernet Anschluss, zwei USB 2.0 Anschlüsse, eine HDMI und eine SATA-Schnittstelle. Die Anzahl der GPIO-Pins ist von 26 auf 40 Pins gestiegen, womit der Banana Pro mit dem Raspberry Pi B+ mitzieht. Außerdem verfügt das vorgestellte Modell Netzwerkseitig zusätzlich über einen WiFi Chip on Board, welcher den IEEE-Standard 802.11 b/g/n abdeckt. Eine Bluetooth Schnittstelle soll nach bisherigen Angaben optional sein.

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Banana Pi: Raspberry Pi mit leistungsstarker Hardware?

22 Aug
22. August 2014

Der Banana Pi wurde häufiger als Raspberry Pi Klon mit leistungsstarker Hardware bezeichnet, da der Hersteller LeMaker eine Kompatibilität zum Raspberry Pi versprach und auch der Name eine unverkennbare Ähnlichkeit aufweist. Ich habe mir inzwischen einen Banana Pi gegönnt und habe ihn einmal unter die Lupe genommen. Vorab sei so viel gesagt: Kompatibilität ist ein sehr dehnbares Wort, aber der Banana Pi überzeugte mich dennoch. Insbesondere wenn er im Serverbetrieb mit verschiedenster Software lief.

Technische Spezifikationen
Zunächst denke ich sollten wir einen Vergleich zu dem Namensvetter Raspberry Pi und dem Cubieboard 2 anstellen. Die Ausstattung des Banana Pis ist wesentlich reichhaltiger als die des kleines Wunderwerks, das viele von uns begeistert. Gleichzeitig ist der preisliche Sprung mit momentan ca. 35€ bei Amazon nicht ganz so groß wie bei dem Cubieboard 2.

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Cubieboard2: Cubieez (Debian) installieren

01 Okt
1. Oktober 2013

Das Cubieboard2 mit dem A20 Prozessor ist eine wesentlich leistungsstärkere Alternative zum Raspberry Pi. Da die Community rund um dieses Board jedoch bedeutend kleiner ist, gibt es auch weniger Betriebssystem Images. Mit Cubieez fand ich jedoch ein, für das Cubieboard2 angepasstes, Debian Wheezy (7.1). Wie man dieses auf eine microSD Karte installiert und wie man das Betriebssystem auf dem Cubieboard2 in Betrieb nimmt, erkläre ich im Folgenden.

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Cubieboard2: Mein Setup mit Cubieez (Debian)

10 Sep
10. September 2013

Vergangene Woche stellte ich hier meine neueste Anschaffung, das Cubieboard2, vor. Auf diesen Beitrag folgten, für die Verhältnisse meines Blogs, recht viele Kommentare. Unter anderen mit ein paar Fragen zu dem Board. Daher dachte ich mir, zeige ich euch heute einmal mein Setup von dem Cubieboard2.

Zunächst einmal kurz Hardware: Ich kaufte mir das Cubieboard2 als Standard-Kit (nicht mehr erhältlich) mit einem DC zu USB Kabel, wie auch einem SATA-Kabel bei Exp-Tech. Dazu bestellte ich mir noch ein Gehäuse für das Cubieboard2 (durchsichtig; inzwischen nur noch in weiß verfügbar) und einen Mini W-LAN Stick (RTl8192cu Chipset). Zusätzlich bestellte ich mir noch ein 5V 2A USB-Netzteil und eine Western Digital Blue 500GB 2,5″ SATA-300 (WD5000LPVT). Als microSD-Karte kommt eine Sandisk Mobile Ultra  8GB Class 10 UHS-I (SDSDQU-008G) zum Einsatz. Summa summarum habe ich nach Abzügen von Rabatten 146,96€ ausgegeben.

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Herzlich Willkommen, Cubieboard2!

01 Sep
1. September 2013

Nachdem ich mich nun ein dreiviertel Jahr mit dem Raspberry Pi beschäftigt habe (und mich auch weiter damit beschäftigen werde), war es an der Zeit für etwas Leistungsstärkeres. Schlicht und einfach, da ich immer wieder an die Grenzen des Raspberry Pis gestoßen bin.

Beispielsweise war ein Minecraft Server zwar möglich, aber mehr als zwei Spieler waren nicht drinnen. Oder ein Sync-Server mit Owncloud oder Seafile. Performance geht noch, aber es fehlt ein SATA-Anschluss um eine sinnvolle Speichergröße zu erreichen.

Damit galt es eine Alternative zu finden, die aber gleichzeitig, da sie zukünftig 24/7 laufen soll, auch nicht viel Strom schluckt, geräuschlos arbeitet und dazu noch unter 100€ in der Anschaffung (mit Gehäuse, SD-Karte und Netzteil) liegt. Schlussendlich entschied ich mich für das Cubieboard2 (bei EXP-Tech für 68,95€ oder Amazon für 74,00€). Für die Version 2, die erst vor wenigen Wochen erschien entschied ich mich, da der andere Prozessor etwa die doppelte Leistung bei einem kaum höheren Stromverbrauch bringen sollte.

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