Archiv Kategorie: Schule

Neun Monate Gutefrage.net: Ich bedanke mich!

05 Jun
5. Juni 2014

Seit Anfang dieses Schuljahres geh ich auf eine Fachoberschule und damit einher gehen in der 11. Klasse auch Praktika. Konkret sogar fast die Hälfte der Schulzeit. Dabei ist diese Zeit bei unserer Schule in vier Blöcke aufgeteilt, in denen man mindestens zwei Bereiche der Arbeitswelt kennenlernen sollte, die im entferntesten Sinne irgendwie mit dem Thema Wirtschaft zu tun haben. Welch ein Wunder bei meinen Interessen, dass ich mich bereits frühzeitig nach einem Praktikum im IT-Bereich umschaute. Nachdem ich zuvor bereits ein dreiviertel Jahre in einem 1-Mann-Betrieb mitgearbeitet habe, strebte ich an, ein etwas größeres Unternehmen für das Praktikum zu finden, da ich gerne auch größere Strukturen in dem Bereich kennenlernen wollte.

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Warum ich Ganztagsschulen gegenüber negativ eingestellt bin

14 Dez
14. Dezember 2013

Das Bildungssystem ist relativ träge, wodurch Reformen häufig einige Jahre dauern, bis sie beschlossen werden – und ein paar weitere Jahre, bis diese umgesetzt werden. Eine Idee, die sich momentan in der Umsetzungsphase befindet, sind die Ganztagsschulen. Ich glaube ich brauche nicht zu erklären, was eine Ganztagsschule ist. Was jedoch erwähnenswert ist, ist, dass es in vielen westlichen Ländern seit Jahren üblich ist, die Sprösslinge in Ganztagsschulen zu schicken – Deutschland ist da quasi Nachzügler.

Meine Schulzeit im klassischen Sinne wird in nicht allzu ferner Zeit glücklicherweise ein Ende nehmen. Nicht nur deshalb, weil Schule ja bekanntlicherweise nicht das schönste im Leben ist, sondern auch, da ich beobachten kann, wie die Ganztagsschulen aus dem Boden schießen. Okay, ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich höre schon immer wieder von Schulen, die in diese Richtung umgebaut werden, was in meinen Augen nicht zu begrüßen ist.

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Eine neuer Abschnitt beginnt. Nein, es ist doch nur Schule.

12 Sep
12. September 2013

Die Abschlussprüfungen sind vorbei, die Abschlussfeier gefeiert und auch die Sommerferien gingen bei uns in Bayern heute zu Ende. Da meine Realschulzeit vorbei ist, geht es nun weiter mit der Fachoberschule (Zweig Wirtschaft). Entsprechend beginnt bei mir ein kleiner neuer Lebensabschnitt – der vsl. letzte, der von wirklich schulischen Strukturen geprägt ist.

So ging ich heute in die Fachoberschule. Da diese im selben Gebäude wie die Realschule, auf die ich ging, in den oberen Stockwerken beheimatet ist, war so viel nicht anders. Dieselben Räume, Lehrer, die man bereits aus Realschulzeiten kennt, dieselben Schulstrukturen und in der Pause sieht man weiterhin die Leute, die man auch vergangenes Jahr sah. Nein, nicht ganz, denn viele Nasen der eigenen Klasse aus dem vergangenen Jahr sind nicht mehr da. Und das ist irgendwie ein eigenartiges Gefühl, nachdem ich fünfeinhalb Jahre dieselben Leute Tag ein Tag aus sah. Mit ihnen redete und lachte. Und mit Enthusiasmus lernte. Okay, zugegebenerweise wartete der Enthusiasmus meist vor Schultüren.

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Abschlussfeier: Der Morgen danach

20 Jul
20. Juli 2013

Guten Morgen allerseits! Jetzt, als ich diesen Beitrag schreibe, ist es Samstag etwa 8 Uhr in der Früh. Nach dreieinhalb Stunden schlaf fuhr ich wieder nach München rein, da um 8 Uhr der Getränkewagen abgeholt werden sollte. Dass dem nicht so ist, merkt ihr vielleicht, denn ansonsten würde ich hier und jetzt nicht bloggen. Der Getränkewagen wurde im Übrigen um kurz vor 7 Uhr abgeholt… und gestern hieß es noch 8 Uhr…

So sitze ich nun in einer kleinen Bäckerei und schreibe ein wenig. Der gestrige Abend war einfach schön – wenn auch stressig. Gestern Vormittag bauten wir (Schüler) gemeinsam die Bühne, Bierbänke, Deko, und alles, was wir sonst noch brauchten, auf. Über den Nachmittag fuhr ich dann noch schnell nach Hause, packte gemeinsam mit meiner Mutter die Blumen ins Auto und ab gings wieder in die Schule. Dort erwartete mich noch ein wenig Arbeit, da die Getränke und der Caterer ankamen und die letzten Kleinigkeiten noch getan werden mussten.

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Finished school – Next step: school

26 Jun
26. Juni 2013

Gestern war er also, der von mir in den letzten Wochen immer mehr ersehnte Tag. Der Tag, an dem ich die letzte schriftliche Prüfung meiner Realschulzeit ablegte, und das nach einem letzten Jahr, in dem man durchaus etwas lernen musste. Und zeitweise nur noch von Woche zu Woche gedacht und geplant hat.

Nachdem wir gestern die letzte Prüfung abgelegt hatten, gingen ein paar Freunde und ich erst einmal ins Kino. Dort schauten wir uns Fast & Furious 6 an. Ein Film mit ausgesprochen wenig inhaltlichem Gehalt. Dafür aber mit fantastischen Action Szenen und Specialeffects. Danach nach Hause, einfach ein wenig gechattet, YouTube durchforstet und ein paar Artikel gelesen. Und das Ganze ohne den Hintergedanken: Hätte ich die Zeit nicht effektiver für schulische Zwecke nutzen können? Na fast. Der Gedanke war schon noch präsent, doch auch das Wissen, dass dem in den nächsten zehn Wochen nicht so ist.

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Merke: In einer Erörterungen müssen Begründungen wie Behauptungen klinge und dürfen nicht Belegt werden #Schule

Ich denke, mehr braucht man nicht zu sagen, denn dieses Problem werden bestimmt einige Schüler die, wie ich, sich momentan in der Vorbereitung auf die Schulprüfungen befinden kennen. Aber bald haben wir es geschafft und dann gibts für die nächsten Wochen keine Schule mehr. Definitiv!

Friday survived, with damage

21 Okt
21. Oktober 2012

Es ist Sonntag und heute habe ich mich schon wieder erholt, nachdem ich gestern platt war. Warum? Das hat eine längere Vorgeschichte…

Bei mir an der Schule betreiben die neunten Klassen am Sommerfest Ende des Schuljahres traditionell das Café Kultur. Dabei schauen die neuen Klassen, so habe ich es zumindest verstanden, dass möglichst viele Schüler, die sich auf die Bühne stellen möchten, etwas aufführen und währenddessen verkaufen die neunten Klassen Speis und Getränk. Das Ding war nur, dass es im vergangen Schuljahr kein schulinternes Sommerfest gabt, sondern alle Bereich der Stiftung Pfennigparade (unsere Schule ist ein Teil hiervon) zusammen das 60-jährige Jubiläum feierten und entsprechend die Verpflegung professionell betrieben wurde.

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Abschlussfahrt Caorle

23 Sep
23. September 2012

Wie einige die hier mitlesen wissen, war ich diese Woche von Montag bis Freitag außer Haus. Konkret war ich mit meiner Klasse in der Nähe vor Caorle in Norditalien in einem Ferienresort.

Vor Ort gab es wirklich schöne und geräumige, zweistöckige Bungalows, welche mehr Reihenhäusern ähnelten. Zum Meer waren es lediglich zwei Minuten Laufstecke. Eine Pool und Rutschenlandschaft wie auch Bars und Restaurants, alles war vor Ort.

In den effektiv drei Tagen (Montag hin-, Freitag Rückfahrt) chillten wir eineinhalb Tage am Strand bevor es einen halben Tag nach Caorle, einem Fischerdorf, bei Regen, ging. Dementsprechend waren dort nicht gerade viele Fotos im Kasten, dafür umso mehr im überfüllten Venedig mit einer Menge Zigarettenstummel, welches wir am Donnerstag besuchten.

Fazit aus den Tagen: War echt klasse und schön noch einmal vor dem letzten (Real-)Schuljahr eine Woche abschalten zu können 🙂

Wie immer sind oben nur ein paar Bilder und die gesamte Galerie in meine Flickr Profil unter http://www.flickr.com/photos/jankarres/sets/72157631602849941/ zu finden.

Was Schule ist? Aufnehmen. Verarbeiten. Ausspucken. Schöne Ferien.

31 Jul
31. Juli 2012

Am 12. September des vergangenen Jahres schrieb ich in meinem Post Sie beginnt. Die Schule. Über den Beginn eines weiteren Jahres reproduktiven Arbeitens. Ich wusste noch nicht, wie viel Zeit zum Bloggen bleiben würde, neben der, wie ich schrieb, langweilig(st)en Zeit des Jahres – der Schule. Nun befinden wir uns am Ende des Jahres. Viele meiner Klassenkameraden sitzen nun in einem Auto und stehen in den jährlichen Staus. Wir sind alle froh, dass das Schuljahr vorbei ist. Es haben sich mal wieder alle durchgekämpft, durch den Urwald des Lernens von Formeln in der Mathematik, Strukturen in den Deutschaufsätzen und die ganzen anderen Fächer.

Doch die Frage, die insbesondere dieses Jahr immer häufiger aufkam, war, wozu man all das Wissen in seinem späteren Leben braucht. Ich kann nicht mehr mit Gewissheit sagen, von dem diese Aussage stammt, doch meiner Erinnerung nach sagte ein Mathematiklehrer an unserer Schule auf die Frage, wozu man lineare Funktionen brauche, dass doch auch die Bäcker die Luftdichte ihrer Brote mit linearen Funktionen berechnen würden. Eine absurde Aussage, wie ich finde.

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Wieso haben Schüler so viel Ferien? Die Erkenntnis.

15 Apr
15. April 2012

Etwas reißerischer Titel, ich weiß. Aber dadurch bist du wahrscheinlich auch auf diesen Artikel gestoßen. Nun aber mal zum Thema: Wieso haben Schüler so viel Ferien?

Wenn wir einmal die Urlaubstage der Beamten in Bayern ansehen, dann stellen wir fest, dass es zwischen 26 und 30 Tagen pro Jahr sind. Wenn man sich hingegen den bayrischen Schüler ansehen, dann hat er in etwa 98 Tage Ferien zzgl. Feiertage (die es teilweise für Arbeitnehmer nicht gibt). Doch wieso ist dem so? Möchte man der Jugend Zeit zur Entwicklung, zur Findung vom Hobbys und Interessen Zeit geben? Oder steckt hinter dieser langen Ferienzeit ein ganz anderer Plan?

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